50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Deadpool war ein voller Erfolg für Marvel, nur der Regisseur ist verhältnismäßig leer ausgegangen

Tim Miller brachte Deadpool 2016 auf die große Leinwand. Trotzdem war seine Gage - verglichen mit den Einnahmen - lächerlich gering.

Zu Deadpools (Ryan Reynolds) ersten X-Men-Freunden zählt unter anderem Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand). Bildquelle: Twentieth Century Fox Zu Deadpools (Ryan Reynolds) ersten X-Men-Freunden zählt unter anderem Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand). Bildquelle: Twentieth Century Fox

Deadpool gilt mittlerweile als echtes Aushängeschild für Marvel und ließ erst 2024 bei einem gemeinsamen Abenteuer mit Wolverine die Kinokassen wieder ordentlich klingeln. Schon der erste Solo-Film des beliebten Anti-Helden nahm über 782,8 Millionen US-Dollar ein und reiht sich somit in die Liste der erfolgreichsten Superhelden-Produktionen aller Zeiten ein (via Box Office Mojo). 

Wer denkt, dass der Regisseur sich hier die Taschen vollgestopft haben muss, der liegt tatsächlich falsch. In einem Interview mit Collider gibt Tim Miller preis, dass er 2016 nur 225.000 Dollar für seine Arbeit im Regiestuhl bekommen hat.

Ein »schlecht« bezahltes Regie-Debüt

Deadpool war Tim Millers erster großer Hollywood-Blockbuster. Deshalb zeigt sich der 60-jährige Filmemacher verständnisvoll, was sein damaliges Gehalt betrifft.

Ich habe 225.000 Dollar für die Regie von Deadpool bekommen. Ich weiß, das klingt nach viel Geld, aber für zwei Jahre Arbeit ist das nicht gerade viel. 

Nicht, dass ich nicht dankbar wäre, ich bin verdammt dankbar, so ist das nun mal, wenn man zum ersten Mal als Regisseur tätig ist. Mein Agent sagte: »Alter, du verdienst bei einer Episode von The Walking Dead mehr!«

Miller sieht die Sache gelassen und ist bis heute stolz darauf, dass er Wade Wilson endlich zum Erfolg verhelfen konnte. Moment mal, warum endlich?

Video starten 2:01 In seinem jüngsten Abenteuer ist Deadpool nicht allein und bekommt Unterstützung vom griesgrämigen X-Man Wolverine

Deadpools (schwieriger) Weg auf die eigene Bühne 

Sein erster Auftritt in X-Men Origins: Wolverine (2009) verlief nicht nach Plan. Der Film gilt als großer Reinfall und erhielt von Kritikern auf Rotten Tomatoes eine Bewertung von lediglich 37 Prozent. Die wenig comic-akkurate Darstellung von Wade Wilson sorgte bei vielen Fans ebenfalls für große Enttäuschung.

Ryan Reynolds sollte dann aber doch noch die Chance auf einen Solo-Film als Deadpool bekommen: Mit einem verhältnismäßig geringen Budget von 58 Millionen US-Dollar, während moderne Superhelden-Filme normalerweise mindestens über 100 Millionen veranschlagen. 

Dennoch bewies Deadpool, dass man mit unverschämten Witzen und viel Kreativität ziemlich weit kommt. Der Film begeistert das Publikum und kommt dafür auf eine Wertung von 90 Prozent auf Rotten Tomatoes. In der Filmdatenbank IMDb geben Fans dem Film ganze 8,0 Sterne.

Ryan Reynolds soll für seine Schauspielkünste in Deadpool übrigens rund 22 Millionen US-Dollar bekommen haben. Auch dagegen wirkt Millers Gehalt wie eine leere Packung Smarties. Miller führte später beim Kinofilm Terminator: Dark Fate oder der Netflix-Serie Love, Death & Robots Regie.

Mehr Artikel zu Deadpools jüngstem Abenteuer mit seinem neuen besten Freund Wolverine verlinken wir euch im obigen Kasten.

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