Deadpool hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, bekannte Disney-Figuren durch den Kakao zu ziehen. Erst vor Kurzem gab Ryan Reynolds preis, dass eigentlich ein Micky-Maus-Witz für Deadpool & Wolverine geplant war.
Disney zwang den Darsteller zwar nicht dazu, aber der 48-Jährige strich den Scherz nach langem Überlegen aus dem Drehbuch.
In einem Interview verrät Reynolds seinem Schauspiel-Kollegen Andrew Garfield (The Amazing Spider-Man) jetzt ein weiteres Geheimnis: Bambi wollte er auch noch mit reinziehen! Bei dem süßen Rehkitz war für Disney endgültig eine Grenze erreicht.
Nicht unser süßes Rehkitz
In dem Format Actors on Actors von Variety erzählt der Darsteller, dass er Disney ursprünglich eine andere Idee für das Comeback des roten Anti-Helden vorschlug: Deadpool sollte mit dem Mörder von Bambis Mutter die Fäuste fliegen lassen.
Und dann schlug ich einen Zweikampf zwischen mir und dem Jäger vor, der Bambis Mutter erschossen hat. Ihre [Disneys] Antwort war: »Wir fassen Bambi nicht an, Ryan.«
Bei Bambi hört der Spaß für Disney offenbar wirklich auf. Denn der Tod von Bambis Mutter ist sehr emotional: Sie opfert sich, um ihr Kind vor dem Jäger zu schützen. Danach irrt das junge Reh alleine und traurig im Wald umher.
Das war bei Weitem aber nicht die einzige ungewöhnliche Idee, die Reynolds hatte.
Ryan Reynolds, die Ideen-Maschine
[...] Der erste Pitch, den ich vor fünf Jahren für Marvel und Kevin Feige hatte, war ein Deadpool-Wolverine-Film im 'Rashomon'-Stil. Also seine Perspektive, dann meine, dann eine Objektive. Und sie sagten »nein«.
In einem weiteren Interview mit Empire führte Reynolds diesen Gedanken noch weiter aus:
[Eine] Rashomon-Geschichte über Wolverine und Deadpool und etwas, in das sie gemeinsam hineingeraten sind. Aber aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Es wäre eine Möglichkeit gewesen, einen großen Film auf eine sehr kleine Art und Weise zu machen.
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Deadpool & Wolverine: Der finale Trailer bringt nach 7 Jahren einen Fan-Liebling zu Marvel zurück
Eine anderer Einfall des Schauspielers hätte Deadpool & Wolverine in einen Sundance-Film ohne Spezialeffekte, ohne Konflikt
verwandelt.
Einige [Ideen] davon sind fast wie ein Sundance-Film, mit einem Budget von weniger als 10 Millionen Dollar, und nutzen das geistige Eigentum auf eine Art und Weise, wie sie es bisher nicht getan haben.
Demnach war der kreative Prozess zum eigentlichen Endprodukt Deadpool & Wolverine ziemlich lang. Immerhin sind seit Deadpool 2 ganze sechs Jahre vergangen - in denen Reynolds alles andere als untätig herumsaß. Insgesamt soll er Disney stolze 18 Ideen präsentiert haben (via Empire).
Die verrückten Einfälle des Schauspielers haben aber nichts an der guten Beziehung zu Disney und Marvel verändert, denn die sind für Reynolds weiterhin »unglaubliche Partner«.
Was steht bei Marvel aktuell an?
Mit Captain America: Brave New World landet am 12. Februar 2025 das erste Solo-Abenteuer von Sam Wilson (Anthony Mackie) in den Kinos. Der ehemalige Falcon tritt in die Fußstapfen seines besten Freundes Steve Rogers (Chris Evans).
Auch die Thunderbolts* rund um Bucky Barnes (Sebastian Stan) und Yelena Belova (Florence Pugh) machen sich für den Kinostart am 2. Mai 2025 bereit.
Die Frage »Warum hat Thor geweint?« möchte Ryan Reynolds in Zukunft übrigens noch klären. Ob das in Deadpool 4 passieren wird, bleibt fraglich. Denn aktuell möchte der Schauspieler erst einmal mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.
Falls ihr mehr darüber wissen möchtet, findet ihr in dem obigen Kasten einen passenden Artikel.
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