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Im Vergleich zum Dino-Survival Deathground wirkt Jurassic Park wie ein Streichelzoo

Die ersten Trailer des Koop-Survivalspiels beeindrucken mit stimmungsvoller Atmosphäre und gruseligen Dinosauriern. Wir haben alle Infos rund um Deathground für euch zusammengefasst.

von Natalie Schermann,
05.04.2022 17:40 Uhr

Paläontologen behaupten, der T-Rex hätte eine Beißkraft von 3,6 Tonnen. Beim Zermahlen seiner Beute konnte er sogar einen Druck von mehr als 30 Tonnen pro Quadratzentimeter ausüben. Na, wird euch schon mulmig bei der Vorstellung? Nun stellt euch noch zusätzlich vor, ihr seid mit dieser 13 Meter langen und 9 Tonnen schweren Bestie in einem Raum gefangen.

Das ist die Prämisse von Deathground. Nur, dass es im Spiel nicht bei nur einem Dinosaurier bleibt ...

Was es mit dem Horror-Survivalspiel auf sich hat, das ihr übrigens alleine oder auch im Koop spielen könnt, erklären wir euch in diesem Artikel. Vorher könnt ihr euch aber schon einen ersten Eindruck von dem stimmungsvollen Gameplay machen:

Deathground - Koop-Horror im Jurassic Park 1:56 Deathground - Koop-Horror im Jurassic Park

Was mach Deathground so besonders?

Im Survivalspiel Deathground kämpft ihr alleine oder im Koop mit bis zu zwei Freunden ums Überleben in einem von cleveren Dinosauriern überrannten Areal. Zu Beginn einer Runde wählt ihr aus einer der Charakter-Klassen und werdet in das gefährliche Gebiet hineingeworfen. Eure Aufgabe ist es, besonderen Loot zu finden und den Extraction Point zu erreichen, ohne vorher von den hungrigen Urzeitechsen verschlungen zu werden.

Dabei solltet ihr euch aber nicht Hals über Kopf ins Geschehen stürzen, sondern euch jeden Schritt gut überlegen. Denn die KI-Dinosaurier sind stets auf der Lauer und reagieren auf jede eurer Handlungen. Vermeidet laute Geräusche, versteckt euch, wenn euch ein Dino zu Nahe kommt, und benutzt Gegenstände wie Leuchtfakeln, um das Raubtier auf die falsche Fährte zu lenken.

Lagerhalle Bisher gab es im Trailer nur zwei Areale zu sehen. Weitere Maps sollen folgen.

Dschungel Bisher gab es im Trailer nur zwei Areale zu sehen. Weitere Maps sollen folgen.

Deathground erfordert, dass ihr euch als Team absprecht, euch die Aufgaben aufteilt und überlegt vorgeht. Denn Survival schreiben sich die Entwickler ganz groß auf die Fahne. Die Fleischfresser sollen sehr intelligent sein und auf euch reagieren, Munition ist rar gesät und in den großen dunklen Umgebungen kann es schnell passieren, dass ihr von euren Freunden getrennt werdet.

Nach erfolgreichem Abschluss eurer Mission könnt ihr euren Charakter aufleveln und neue Fähigkeiten freischalten, bevor ihr euch in die nächste Runde stürzt. Dabei versprechen die Entwickler einen hohen Wiederspielwert: Der Startpunkt und die Extraction Location, sowie die Aufgaben werden nämlich immer zufällig generiert.

Auch soll es unterschiedliche Maps geben. Im Trailer waren bisher nur eine große Lagerhalle und ein Dschungel-Areal zu sehen, mehr sollen aber folgen. So soll sich jede Runde einzigartig anfühlen und die Spieler vor neue Herausforderungen stellen.

Die Charakter-Klassen

  • Ingenieur: Für das Hacken von Systemen (Türen, Alarmanlagen, Stromnetze) benötigt ihr kein weiteres Tool.
  • Scout: Ein Bewegungsmelder hilft euch dabei, die Position der Dinosaurier ausfindig zu machen.
  • Jäger: Ihr habt einen verschärften Wahrnehmungssinn und seid mit einem Gewehr ausgestattet.

Was gefällt uns bereits?

  • Grafik und Sound: Alle bisher gezeigten Ausschnitte aus Deathground stammen aus der Pre-Alpha-Version des Spiels. Und schon jetzt fasziniert uns der Trailer. Die in der Unreal Engine 4 erstellte Welt sieht realistisch aus, kreiert mit einer tollen Lichtstimmung eine unheimliche Atmosphäre, die zudem noch von gutem Sounddesign unterstrichen wird. Abgerundet wird die Horror-Stimmung des Spiel durch einen eigenen Soundtrack von Komponist David Housden (Thomas was Alone, Volume, Q.U.B.E. 2).
  • Unterschiedliche Dino-Arten: Im Trailer waren bisher nur der Utahraptor und natürlich der T-Rex zu sehen. Das finale Spiel soll aber noch sehr viel mehr unterschiedliche Dino-Arten bieten. Dabei soll jedes Raubtier eigene Verhaltensmuster mitbringen, die den Spieler zum Umdenken zwingen sollen.

Die karnivoren Urzeitreptilien sind die Stars von Deathground. Neben den Raptoren und dem T-Rex sollen noch viele weitere Dino-Arten folgen. Die karnivoren Urzeitreptilien sind die Stars von Deathground. Neben den Raptoren und dem T-Rex sollen noch viele weitere Dino-Arten folgen.

  • Items und Crafting: Unterschiedliche Items, die sich teilweise auch kombinieren lassen, sollen für ein vielfältiges Spielerlebnis sorgen. So kann jeder Spieler Deathground auf seine eigene Weise angehen und sich strategische Pläne überlegen.
  • Solo oder im Koop: Deathground soll eine große Bandbreite an Spielern ansprechen. Wer sich lieber mit Freunden gemeinsam gruselt, wird sich in einer Mehrspieler-Partie am wohlsten fühlen. Wer noch tiefer in die Horror-Atmosphäre eintauchen möchte, kann auch ganz allein auf Dino-Jagd gehen.
  • Community-orientierte Entwicklung: Die Entwickler legen viel Wert auf das Feedback ihrer Spieler. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, die bereits im August 2020 ihr Finanzierungsziel erreichte, sammelt das Entwicklerteam auf Discord fleißig Input und Feedback ihrer Fans. Das Spiel soll auch nach Release noch um zusätzliche Inhalte erweitert werden.

Wer sind die Entwickler?

Jaw Drop Games ist ein Indie-Entwicklerstudio mit Sitz in Großbritannien. Gegründet wurde es von erfahrenen Spieleentwicklern, die bereits an Projekten wie Soma, Dirt 5, Amnesia: A Machine for Pigs, Alien: Isolation und Lego: Star Wars mitgewirkt haben. Das Deathground-Team wird vervollständigt durch KI-Spezialisten, Animatoren und einen Komponisten.

Was ist noch unklar?

  • Wie spielt sich das? Die ersten Schnipsel aus Deathground sehen vielversprechend aus und die Vision der Entwickler macht Lust, das Dino-Survivalspiel auszuprobieren. Wie sich der Koop-Horror aber letztlich spielt, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Ist die KI wirklich so intelligent, wie es die Entwickler ankündigen? Macht das Spielprinzip Spaß? Und funktioniert der Dino-Survival wirklich sowohl als Koop- als auch als Solo-Spiel?
  • Langzeitmotivation: Die Entwickler versprechen zwar einen hohen Wiederspielwert, die eigentlichen Gameplay-Mechaniken sind zum aktuellen Zeitpunkt aber noch sehr überschaubar. Ob dieser einfache Gameplay-Loop (Starten, Loot finden, Flüchten) wirklich auf Dauer motivieren und zum Zurückkehren animieren kann, bleibt noch ungeklärt.
  • Wann kommt es raus? Laut Kickstarter-Kampagne sollte das Dino-Survivalspiel bereits 2022 erscheinen. Auf der offiziellen Steam-Seite ist kein Erscheinungsdatum angegeben und auf dem Discord-Server ist von einer Demo für die Kickstarter-Backer die Rede, die Ende 2022 erscheinen soll. Wann wir also mit einem Release rechnen können, ist noch unklar.

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