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Delta Force Xtreme 2 im Test - Anspruchsloser Taktik-Shooter mit Uralt-Technik

Novalogic setzen eine ihrer ältesten Spieleserien fort. Warum sich das Ergebnis als anspruchslose Schießbudenballerei entpuppt, erfahren Sie im Test zu Delta Force Xtreme 2.

von Christian Fritz Schneider,
24.07.2009 15:53 Uhr

Die erste Episode der Taktik-Shooterserie Delta Force hat inzwischen stolze elf Jahre und sieben Nachfolger auf dem Buckel. Die jüngste Fortsetzung veröffentlicht der Entwickler Novalogic unter dem Titel Delta Force Xtreme 2. Am bewährten Spielkonzept hat sich wenig getan. Sie ziehen als Elitekämpfer durch weitläufige Landschaften, legen sich erst mit Terroristen an und kurz darauf viele von ihnen um und lassen nebenbei allerhand Autos, Hubschrauber, Boote und Benzinfässer in wuchtigen Explosionen vergehen.

Klingt nach kurzweiliger, also bewährter Delta Force-Kost? Theoretisch ja, doch mit argen Balanceproblemen, vielen Missionsschwächen und einer hoffnungslos veraltete Technik verspielt Delta Force Xtreme 2 fast seine Daseinsberechtigung. Allein der Mehrspieler-Modus überzeugt.

» Test-Video zu Delta Force Xtreme 2 auf GameStar.de ansehen
» Wertungskasten zu Delta Force Xtreme 2 anschauen

Delta Force Xtreme 2 - Screenshots ansehen

Die Solo-Einsätze

Der Einzelspieler-Modus von Delta Force Xtreme 2 biete zwei Kampagnen mit je fünf Missionen. Die Einsätze führen Sie vom verschneiten Russland bis in asiatische Dschungelregionen und weite Wüstensteppen. Die Aufgaben entsprechen dem, was man sich unter der Jobbeschreibung einer im geheimen operierenden Armeeeinheit (denn das ist die Delta Force) vorstellt: Sie sollen Bomben legen und Informationen beschaffen, feindliche Lager ausräuchern oder im Alleingang einen Top-Terroristen ausschalten.

Mit dieser Sprengung machen wir den Weg für ein Patrouillienboot frei.Mit dieser Sprengung machen wir den Weg für ein Patrouillienboot frei.

Auf eine interessante Story oder gar einen packenden Spannungsbogen müssen Sie dabei verzichten. Die Hintergründe werden in schmucklosen Vorbereitungstexten präsentiert, in den Missionen selbst gibt es vereinzelt Funkmeldungen. Delta Force Xtreme 2 gibt sich durchweg spartanisch: keine Vorstellung des Protagonisten, keine Zwischensequenzen, kein Zusammenhalt. Auch die Teamkameraden, die Sie in einige Einsätze begleiten, bleiben charakterlose Polygonmännchen.

Immerhin lockern einige actionreiche Scriptszenen das steife Geschehen zwischenzeitlich auf: Wenn eine Hubschrauberstaffel über Sie hinwegknattert, die Kameraden an einem schmalen Fluss den Feind am anderen Ufer unter Feuer nehmen und der Kommandant neue Anweisungen brüllt, kommt ordentliche Schlachtstimmung auf. Doch solche Momente bleiben selten.

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