Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1
2
3

Der GameStop-Skandal - Todeskampf des Spielehandels?

In GameStop-Filialen werden Kunden irregeführt und systematisch ausgenommen, das berichten aktuelle und ehemalige Mitarbeiter. Ist das symptomatisch für den Niedergang des Spiele-Einzelhandels? Wir haben mit Insidern und Experten gesprochen.

von Michael Graf, Dennis Kogel,
20.02.2017 08:00 Uhr

Die Spiele-Einzelhandelskette GameStop steht in der Kritik. (Bild: Flickr / Mike Mozart / CC BY 2.0) Die Spiele-Einzelhandelskette GameStop steht in der Kritik. (Bild: Flickr / Mike Mozart / CC BY 2.0)

Wer in einer GameStop-Filiale eine neue Konsole oder ein neues Spiel kauft, tut zumindest dem Mitarbeiter hinter der Theke keinen Gefallen. Denn die Verkäufer der weltgrößten Spiele-Einzelhandelskette wollen offensichtlich gar keine Neuware mehr verkaufen. Das Zauberwort heißt »gebraucht«. Mitarbeitern, die wöchentlich zu wenig gebrauchte Spiele und Konsolen an den Kunden brächten, drohe sogar der Rauswurf.

GameStop-Verkäufer berichten, dass sie Neuware im Lager »versteckt« haben, um stattdessen Gebrauchtspiele feilzubieten. Was nach verkehrter Welt klingt - Welcher Händler scheut bitte davor zurück, sein aktuelles Sortiment zu verkaufen? - trägt beim US-Unternehmen einen Namen: »Circle of Life«.

Laut einem Bericht des Spieleblogs Kotaku, der anonyme Mitarbeiter zitiert, gibt es seit Herbst 2016 strenge Vorgaben über die Anzahl von Gebrauchtware, Spiele- und Konsolenversicherungen sowie Vorbestellungen, die US-Mitarbeiter absetzen müssen. Neuware? Interessiert niemanden. Unter dem wachsenden Druck greifen viele GameStop-Verkäufer auf kundenfeindliche Methoden zurück.