Es wird schon wieder Zeit, euch mit den Heerscharen der Hölle anzulegen. Der Startschuss für die nächste Season von Diablo 4 fällt am 1. Juli um 19 Uhr, in der es dieses Mal um die Sünden der Horadrim geht. Auf der Webseite hat Blizzard zunächst ausführlich sämtliche neuen Inhalte aufgezählt, die euch in Season 9 erwarten.
Der Blog-Eintrag ist gewaltig und zählt zahlreiche neue Season-Mechaniken und dauerhafte Reworks an Diablo 4 auf. Allerdings reicht die reine Masse an Inhalten wohl nicht aus, um die grundsätzlich sehr kritische Diablo-Community zu befrieden. In den sozialen Medien häufen sich schon vor dem Release die negativen Kommentare. Mit den aktuellen Patch Notes zeigt Blizzard jetzt kurz vorm Season-Start, wie nachjustiert werden soll.
Wir fassen hier alles rund um Season 9 zusammen. Eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Infos findet ihr auf der nächsten Seite.
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Diablo 4 zeigt im Trailer die neuen Inhalte von Season 9 und bringt einen alten Feind zurück
Die Highlights von Season 9
Die Horadrim und ihre mächtige Magie stehen in Season 9 im Fokus. Das zeigt sich sowohl an der neuen Questlinie, als auch der wichtigsten Saisonmechanik.
Die neue Quest
Die neue Questreihe dreht sich um die Rückkehr eines der coolsten Bossgegner aus der Kampagne des Hauptspiels: Astaroth und seinen bissigen, dreiköpfigen Schoßhund. Ihr müsst im Verlauf verderbte Relikte aufspüren und reinigen. Vor allem lernt ihr damit aber auch die neuen Saisonmechaniken kennen.
Eigene Zauber basteln
Das wichtigste neue Feature der nächsten Season betrifft die Horadrischen Zauber. Damit könnt ihr euch an die Werkbank begeben und genau solche Zaubereffekte erzeugen, wie sie am besten zu eurer aktuellen Klasse passen. Jeden Zauber setzt ihr dafür aus drei Bestandteilen zusammen:
- Katalysatoren: Diese Komponente legt die Basis für euren Zauber. Damit legt ihr etwa fest, ob euer Zauber ein Strahl ist, eine Explosion oder ein Flächeneffekt.
- Infusionen: Damit wird euer Zauber weiter definiert. Ihr legt damit also beispielsweise den Schadenstyp fest.
- Arkana: Arkana modifizieren euren Zauber und machen ihn je nach Qualitätsstufe noch mächtiger, indem er für einzigartige Nebeneffekte sorgt.
Um eure Zauber noch weiter zu verstärken, könnt ihr auch neue Horadrische Juwelen schleifen lassen und in eure Ringsockel einsetzen.
Dauerhafte Neuerungen
Einige der Endgame-Neuerungen bleiben jetzt dauerhaft im Spiel. Dazu gehören sogenannte Horadrische Tresorkammern. Das sind Mini-Dungeons, die ihr in Alptraumdungeons aufspüren könnt und die wertvolle Beute enthalten – abseits einiger mächtiger mumifizierter Feinde.
Die Season bringt darüber hinaus eine neue Endgame-Aktivität dauerhaft ins Spiel: die Eskalierenden Alpträume. Hier müsst ihr drei Alptraumdungeons hintereinander absolvieren, wobei die Affixe aus dem Dungeon davor bestehen bleiben. Es wird also alles immer härter und chaotischer. Am Ende wartet ein neuer Bosskampf gegen Astaroth.
Die Kritik der Community
Die Community rund um Diablo 4 ist inzwischen dauerhaft gespalten. Zwar wird das Spiel nach wie vor sehr rege gespielt, was für eine nach wie vor zufriedene Basis spricht, doch in den sozialen Medien ist übermäßig Kritik zu lesen. Auch Season 9 wird hier nicht sonderlich warm empfangen. Dabei kritisiert die Community vor allem folgende Probleme:
- Viele halten die Seasons in Diablo 4 für zu formelhaft. Blizzard hat ein paar feste Bestandteile, die sie immer wieder verwenden. Etwa eine neue Macht, ein paar Änderungen am Endgame und einen neuen Bossgegner.
- Im Falle von Season 9 missfallen vielen Spielerinnen und Spielern auch die zahlreichen Nerfs an den Klassen, die einige ihrer Builds deutlich abschwächen.
- In Season 9 kommt noch hinzu, dass die Season bereits auf dem Testserver einiges an Kritik einstecken musste. Einerseits, da die Änderungen enttäuschten, aber auch, da sich vieles hier noch technisch sehr unrund anfühlte – letzteres ist auf einem Testserver aber nicht ungewöhnlich.
Die Änderungen nach dem Testserver
Um der Community entgegenzukommen, hat Blizzard seit dem Testserver an ein paar Stellschrauben gedreht. So skaliert der Schwierigkeitsgrad der neuen Dungeons im Endgame mit eurer Stufe und damit anspruchsvoller, die Tresorkammern haben ein paar Quality-of-Life-Updates erfahren und auch in der Grube könnt ihr wieder mit mehr Builds im Grubenlevel aufsteigen.
Auch die zahlreichen Klassen-Updates wurden sich noch einmal angesehen. Während der Barbarian nur leicht gebufft (und an anderen Stellen generft) wurde, ist mit dem Sorcerer jetzt einiges mehr möglich. Wie genau sich die Klassen in Season 9 spielen, lest ihr in Blizzards Patch Notes.
Ab dem 1. Juli könnt ihr im Zweifel selbst ausprobieren, ob euch Season 9 so gefällt oder nicht. Schreibt uns aber auch gerne in die Kommentare, wie ihr das alles seht und ob Blizzard in euren Augen nochmal die Kurve gekriegt hat.
Auf der nächsten Seite gibt es eine kurze Übersicht über alle wichtigen Fakten von Season 9.

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