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Seite 5: Die beste Geforce GTX 1080 Ti - Welche ist die schnellste, leiseste, günstigste?

Zotac 1080 Ti AMP Extreme

Die Geforce GTX 1080 Ti AMP Extreme von Zotac steht auch in der neuesten Iteration für extrem hohe Taktraten und wuchtige Kühlungen, auch in der Masse der 1080 Ti-Modelle sticht sie mit diesen Merkmalen heraus.

Um dem »Extreme« im Namen gerecht zu werden, besitzt das 30,2 Zentimeter lange Custom Design von Zotac eine eigens entwickelte Platine (PCB) mit zwei 8-Pin-Stromanschlüssen und eine 16+2 Phasen umfassende Spannungsversorgung. Auf der Rückseite findet sich nicht nur die in diesen Preisregionen obligatorische Backplate, in der Mitte sind zwei große Kondensatoren platziert, die eine gleichmäßige Stromzufuhr auch unter hoher Last und entsprechender Übertaktung garantieren sollen.

Mit einem Chiptakt von 1.645 MHz (1.759 MHz Boost) taktet sie ab Werk nochmals 50 MHz höher als die Geforce GTX 1080 Ti ROG Strix OC von Asus. Auch der 11,0 GByte große GDDR5X-Videospeicher taktet im Unterschied zu den meisten an Modellen nicht mit den von Nvidia vorgesehenen 11,0 GHz. Zotac fährt einen Takt von 11,2 GHz.

Das von Zotac als »Icestorm« bezeichnete Kühldesign mit RGB-Beleuchtung setzt auf drei Axial-Lüfter mit einem Durchmesser von 90 Millimetern. Die im Leerlauf stillstehenden Lüfter pusten unter Last auf zwei große Aluminium-Radiatoren, die von sechs Heatpipes und einer direkt am Chip aufliegenden Kupferplatte unterstützt werden.

Die AMP Extreme hält selbst unter 4K-Spielelast einen Takt von 1.949 MHz konstant und platziert sich auf dem ersten Platz unserer Grafikkarten Rangliste. Sie entthront damit die Custom Designs von Asus und MSI als schnellste Modelle.

Die Lüfter drehen unter Last mit 69 Prozent und erzeugen deutlich hörbare 43,4 Dezibel. Damit ist die AMP Extreme nur etwas leiser als die Founders Edition, aber deutlich lauter als beispielsweise die Aorus Xtreme Edition 11G von Gigabyte, die unter Last nur mit 40,0 Dezibel surrt. Mit einer Last-Temperatur von 70 Grad reiht sich die AMP Extreme direkt unter der ROG Strix OC ein, die aber deutlich leiser agiert (41,1 Dezibel).

Die AMP Extreme ist derzeit nur bei einem Händler verfügbar, zum Preis von rund 1.100 Euro auch sehr teuer. Als Alternative bietet sich die AMP Extreme Core mit etwas niedriger Taktraten an, die besser verfügbar ist und ab 840 Euro den Besitzer wechselt.

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Zotac 1080 Ti Mini

Mit der Geforce GTX 1080 Ti Mini bietet Zotac ein besonders kurzes Custom Design an: Die Grafikkarte ist nur 21 Zentimeter lang und zwei Slots hoch, bietet aber dennoch die volle Performance des GP102-Chips. Damit richtet sich der Hersteller insbesondere an Spieler mit sehr kleinen Gehäusen (Mini-ITX), die trotz der geringen Ausmaße nicht auf 4K-Auflösung und maximale Details verzichten wollen.

Die ab Werk auf 1.506 MHz (1.620 MHz Boost) übertaktete Karte kann in Spielen einen Chiptakt von 1.746 bis 1.759 MHz halten. Damit taktet sie nahezu identisch mit Palits Super Jetstream und deutlich höher als die Founders Edition von Nvidia.

Die »Icestorm« genannte Kühlung der GTX 1080 Ti Mini ist die Achilles-Ferse des Custom Designs: Aufgrund der kurzen Platine setzt sie zwar auf zwei Axial-Lüfter (1x 90 Millimeter, 1x 100 Millimeter), die aber während des Spielebetriebs mit knapp 2.000 Umdrehungen pro Minute laufen und dabei störend laute 45,8 Dezibel erzeugen. Damit ist die 1080 Ti Mini lauter als die Founders Edition und alle weiteren Modelle mit GP102-Chip in unserem Testfeld.

Hinsichtlich der Temperatur hilft auch die am Chip aufliegende Kupferbodenplatte, die die Abwärme an einen von fünf Heatpipes durchzogenen Aluminium-Radiator weitergibt, nicht viel weiter. Mit 82 Grad unter Last ist die Mini von Zotac zwar etwas kühler als das Referenzdesign von Nvidia, aber deutlich wärmer als die weiteren GTX-1080-Ti-Modelle.

Punkten kann die GTX 1080 Ti Mini von Zotac allerdings beim Preis: Für derzeit rund 730 Euro zählt sie mit deutlichem Abstand zum günstigsten Custom Design auf Basis des GP102.

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