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Seite 2: Die besten Sammelkartenspiele - Hearthstone und seine Alternativen

The Elder Scrolls: Legends

Nach Hearthstone muss die nächste Herausforderung her, aber Magic Duels oder Hex sind zu umständlich oder komplex? Dann könnte The Elder Scrolls: Legends genau das richtige sein! Es setzt sich sehr geschickt zwischen seine beiden Vorbilder Hearthstone und Magic und schnappt sich Vorzüge aus beiden. Es spielt sich deutlich flotter als Magic, erlaubt aber mehr Freiheit und Tiefgang beim Deckbau als Hearthstone.

Das ist aber Fluch und Segen zugleich, denn Legends tut sich dadurch schwer damit, sich wirklich von der Konkurrenz abzuheben. Wer bereits andere Kartenspiele kennt, wird hier nur wenig neues erleben. Eine grundlegende Innovation funktioniert aber doch überraschend gut: In Legends spielen wir unsere Kreaturen in eine von zwei Reihen und können nur Feinde in der gleichen Lane mit ihnen attackieren.

The Elder Scrolls: Legends - Unser Ersteindruck zum Skyrim-Hearthstone 18:06 The Elder Scrolls: Legends - Unser Ersteindruck zum Skyrim-Hearthstone

Das klingt zunächst nur nach einem netten Gimmick, verlangt aber tatsächlich ganz neue Strategien und sorgt für wendungsreiche Partien, wenn ein Spieler dem anderen Kontrolle über eine Reihe abtrotzt. Wir hätten uns noch mehr solcher Innovationen für Legends gewünscht, aber auch so ist es ein hochwertiges Sammelkartenspiel und zweifellos einen Blick wert.

Entwickler: Dire Wolf Digital
Release-Status: Open Beta seit dem 4. August 2016
Plattformen: PC (Bethesda-Launcher); geplant für iOS

Gwint

Gut, Gwint gibt es noch nicht als eigenständiges Spiel - aber spielbar ist es sehr wohl, nur eben als Teil von The Witcher 3. Das großartige Rollenspiel können wir mit jederzeit mit ein paar Runden gepflegter Kartenklopperei auflockern. Und dieses Minispiel erwies sich als so gelungen, dass manche Spieler mehr Zeit damit verbrachten als mit dem Rollenspielpart.

Chefredakteur beim Kartenspiel mit Triss und Shani - der Glückspilz! Chefredakteur beim Kartenspiel mit Triss und Shani - der Glückspilz!

Das Interessante an Gwint: Anders als die meisten Spiele auf dieser Liste traut es sich tatsächlich an ein völlig eigenes Spielprinzip, das mit Vorbildern wie Magic nichts mehr gemeinsam hat. Hier gibt es darum, mit einer begrenzten Hand von Karten als Sieger aus drei Runden hervorzugehen, indem wir eine größere Kampfstärke aufs Feld bringen als der Gegner.

Das wird gewürzt durch Effekte wie strömenden Regen, der alle Karten einer bestimmten Gattung ineffizient macht und somit unsere Pläne durchkreuzen kann. Es kann auch mal der richtige Zug sein, eine Runde aufzugeben und sich seine Karten aufzusparen, um die nächste sicher zu gewinnen. Gwint wirkt simpel, hat aber doch einiges zu bieten.

Gwent erklärt - Sammelkarten-Nerd Heiko analysiert eine komplette Partie von Gwent - dem Witcher Trading Card Game. 16:57 Gwent erklärt - Sammelkarten-Nerd Heiko analysiert eine komplette Partie von Gwent - dem Witcher Trading Card Game.

Und bald noch mehr: Als Witcher-Minispiel war Gwint so erfolgreich, dass inzwischen eine eigenständige Version in Arbeit ist. Die wird den englischen Titel Gwent: The Witcher Trading Card Game tragen und überarbeitete Karten und Regeln auffahren. Sogar frische Story-Kampagnen in der Witcherwelt werden mit dabei sein. Die Beta soll am 25. Oktober 2016 beginnen, einschreiben kann man sich bereits jetzt.

Entwickler: CD Projekt Red
Release-Status: The Witcher 3 veröffentlicht am 19. Mai 2015; Gwent-Beta ab 25. Oktober 2016
Plattformen: PC (Steam, GOG), PS4, Xbox One

Chronicle: RuneScape Legends

Chronicle: RuneScape Legends ist wohl eins der ungewöhnlichsten Kartenspiele auf dieser Liste. Auch hier stellen wir uns ein eigenes Deck zusammen und treten damit gegen Feinde an, aber der Spielablauf ist ein ganz anderer, als man ihn etwa von Hearthstone gewohnt ist. Hier planen wir in jeder Runde auf einem Spielbrett ein Abenteuer, das unser Held bestehen muss. Die Karten, die wir platzieren, sind nicht unsere Diener - sondern Charaktere und Entdeckungen, die unser Held dann in festgelegter Reihenfolge antrifft.

Darunter auch Monster und Bosse, die niedergerungen werden müssen. Sie werfen Belohnungen wie Gold ab, und danach platzieren wir vielleicht einen Händler, von dem wir eine bessere Waffe kaufen. So züchten wir uns einen stetig mächtigeren Recken hoch. Der Feind tut derweil das gleiche. Am Ende einer Runde treffen sich dann die Helden zum Duell, und wer im Laufe seines Abenteuers am besten dafür gewappnet wurde, gewinnt. Genauso ist es eine valide Strategie, dem Feind Steine in den Weg zu laufen, damit sein Abenteuer nicht so abläuft wie geplant - und er schon vor dem Finale von einem Drachen gefressen wird, den er ohne Störung eigentlich hätte besiegen können.

Chronicle: RuneScape Legends - Gameplay-Trailer zum ungewöhnlichen Quest-Sammelkartenspiel 2:08 Chronicle: RuneScape Legends - Gameplay-Trailer zum ungewöhnlichen Quest-Sammelkartenspiel

Und weil beide Spieler alle ihre Karten platzieren, bevor sie in der vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden, müssen wir klug vorausdenken. Das alles ist gewöhnungsbedürftig für Fans klassischer Kartenspiele, aber richtig erfrischend! Dazu bezaubert das Spiel mit einem rundum stimmigen Stil: Unser Abenteuer findet auf einem verzauberten Buch mit verschiedenen Spielfeld-Seiten wie Schlössern oder Dungeons statt.

Entwickler: Jagex
Release-Status: Veröffentlicht am 27. April 2016
Plattformen: PC (Steam, eigener Launcher)

Faeria

Klassisches Kartenspiel trifft Brettspiele der Marke Siedler von Catan: Das ist Faeria. Hier beschwören wir unsere Kreaturen auf ein Spielfeld, das wir selbst gestalten und verändern. Wir bauen uns einen Weg zum Feind, indem wir Landmassen aus dem Wasser emporsteigen lassen. Dabei breiten wir Gebietstypen aus, auf denen sich unsere eigenen Diener besonders wohlfühlen, sammeln Ressourcen und wetteifern mit dem gegnerischen Spieler um wichtige Positionen.

Grüne Kreaturen bevorzugen beispielsweise Wäldern, also versuchen wir, so viele wie möglich davon ins Spiel zu bringen oder bestehende Hexfelder zu terraformen. Blaue Kreaturen bewegen sich dagegen auch gerne mal übers Wasser oder überspringen Felder.

Faeria - Early-Access-Trailer zum Karten-Brettspiel-Mix 1:35 Faeria - Early-Access-Trailer zum Karten-Brettspiel-Mix

Neben seiner neuartigen Spielmechanik besticht das Spiel auch durch eine märchenhafte Fantasy-Ästhetik, die uns eine Welt voller Geheimnisse und alter Legenden präsentiert. Faeria befindet sich derzeit noch im Early Access, ist aber bereits kostenlos spielbar. Wie die meisten Kartenspiele setzt es auf ein Free2Play-Geschäftsmodell.

Entwickler: Abrakam SA
Release-Status: Early Access seit dem 1. März 2016
Plattformen: PC (Steam), Mac, Linux; geplant für PS4, Xbox One, iOS, Android

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