Ich verbringe gerade jeden freien Abend in der Karibik – zumindest virtuell, denn Assassin’s Creed: Black Flag Resynced entfaltet für mich exakt den gleichen Zauber wie das Original vor über zehn Jahren.
Ja, im Kern klappere ich immer noch Fragezeichen auf einer Weltkarte ab, ja, das Kampfsystem spielt sich immer noch strunzstupide, und ja, die Story ist mehr Road Movie als stringentes Assassinen-Epos. Aber dieses Gefühl, wenn du von deinem Schiff ins azurblaue Meer springst, an Stand schwimmst, Edward sich das Salzwasser von den Klamotten schüttelt und du auf eine unbewohnte Insel voller Felswindungen, Palmen und verborgener Schätze blickst … auch nach all den Jahren gibt mir das kein anderes Spiel so wie Black Flag.
Kann man also sagen: Deckel drauf, damals gut, heute gut, weitermachen. Aber je länger ich Resynced spiele, desto häufiger stolpere ich über eine Stärke, die noch kein anderes Assassin’s Creed so entfaltet hat. Und sie ist per Definition unsichtbar.
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Die Schätze jenseits der Marker
Schon gewusst? Wenn ihr in Nassau einem grölenden Saufbold eine halbe Minute lang zuhört, schenkt er euch einen geheimen Seemannsgesang. Und kennt ihr schon die namenlose Insel in der westlichen Gibara-See? Dort kann Edward eine untote Crew anwerben. Oh, und das Entdecker-Outfit verbirgt sich an der vermeintlich zufälligen Koordinate 28,292 tief unten im Meer in einer Schatztruhe. Nichts davon wird irgendwo markiert.
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