Dass Ubisoft momentan schwer in der Krise steckt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Und langsam gehen mir auch die kreativen Ideen für Artikeleinstiege zu diesem Thema aus. Kommen wir deswegen gleich zum Eingemachten.
Erst vor wenigen Wochen stellte der französische Publisher seinen Geschäftsbericht für das vergangene Jahr vor. Darin musste Ubisoft ein Minus von 1,3 Milliarden Euro ausweisen. Der Publisher steckt also tief in den roten Zahlen. Durch die aktuellen Umbaumaßnahmen und mehrere gestrichene Spieleprojekte sind absehbar keine großen Releases in Sicht; es kommt also auch nur wenig frisches Geld rein.
Erst ab dem Geschäftsjahr 2027/28 rechnet das Management um Firmengründer Yves Guillemot dank einer starken Content-Pipeline
wieder mit einer Rückkehr zum positiven Cash-Flow und schwarzen Zahlen. Branchen-Experten prognostizierten daher Anfang des Jahres, dass bis 2028 noch etwa 2.000 Entlassungen bei Ubisoft folgen werden.
17:57
Jetzt kann nur noch 'ne Zeitmaschine Ubisoft retten. Gut, dass wir eine haben!
Im März wurde zuletzt beim Traditionsstudio Red Storm Entertainment der Rotstift angesetzt, damals wurden etwa 100 Menschen entlassen. Jetzt trifft die Entlassungswelle mindestens vier weitere Studios - mehr als 200 Angestellte sind betroffen.

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