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Seite 2: Divinity 2: Flames of Vengeance im Test - Das Happy-End-Addon

Die Quests

Getreu dem alten Rollenspielgesetz, dass es irgendwo immer noch einen mächtigeren Zauberer gibt, ist es Ihre Aufgabe in Flames of Vengeance, eben jenen tief in den Katakomben von Aleroth aufzuspüren. Der mächtige Zauberer verfügt nämlich über das Allheilmittel gegen Damian und seine fliegenden Festungen.

Im so genannten Krähennest, einem Stadtteil von Aleroth, wimmelt es von Untoten.Im so genannten Krähennest, einem Stadtteil von Aleroth, wimmelt es von Untoten.

Ein weiteres altes Rollenspielgesetz schreibt vor, dass sowas nicht einfach mit einem Abstieg in die Gewölbe und einer netten Frage getan ist. Zwischen dem Auftakt und dem Aufspüren des Magiers Behrlihn (ja, Sie lesen richtig) liegen einige teils recht lange Hauptquests und zahlreiche optionale Aufgaben. Dreißig Aufträge hat Larian ins vergleichsweise kleine Aleroth gepackt. Die finden Sie mal im Vorbeilaufen, mal ergeben sich aus anfänglich kleineren Abenteuern weitere und zuweilen weitaus kompliziertere.

So sollen Sie etwa im Auftrag einer attraktiven Freudenhausbesitzerin einige Morde untersuchen, die nächtens in den Zimmern des Etablissements begangen wurden. In den ersten beiden Räumen finden Sie die übel zugerichteten Überreste einiger alter Bekannter aus dem Hauptspiel (und ein Schwein). Das dritte Zimmer hingegen wird von zwei Soldaten bewacht. Man lässt Sie nicht passieren, weil die Familientradition des Opfers es will, dass der Tote in Ruhe einbalsamiert wird. Also müssen Sie sich was einfallen lassen, wenn Sie einen Blick auf die Leiche werfen wollen. In einer anderen Quest sollen Sie das Manuskript eines Theaterstücks aufspüren, um schließlich selber eine Rolle zu übernehmen.

Doch wer als männlicher Held unterwegs ist, wird mit der Bemerkung fortgeschickt, er habe das falsche Geschlecht. Also ab zur Wandlung, entweder per Teleport in Ihren Drachenturm oder zu Madame Chanelle, der Stilberaterin und Parfümeurin von Aleroth.

Das Drachenleben

Apropos Drachenturm: Zwar sind Sie im Addon Flames of Vengeance noch immer der Herrscher über den riesigen Bau sowie seine Bewohner (Nekromant, Bezauberer, Alchemist, Trainer und Sammler) und somit theoretisch in der Lage, sich in einen fliegenden Feuerspeier zu verwandeln, aber in Aleroth ist Ihnen das nicht gestattet.

Hinaus in die Orobasfjorde des Hauptspiels geht’s auch nicht. Der Teleportstein im Drachenturm ist schlicht kaputt. Nur gegen Ende des Addons müssen Sie sich in die fantastische Riesenechse verwandeln und … ach nein, das müssen Sie schon selbst herausfinden.

Grafik und Sound

Der Entwickler Larian hat nicht nur einen Haufen gewohnt spaßiger und augenzwinkernder Quests in Divinity 2: Flames of Vengeance gepackt, sondern auch eine etwas schickere Grafik. Die Farben wirken satter, manchmal gibt’s sogar schöne Shader- und HDR-Effekte zu sehen. Das hat allerdings seinen Preis. Wenn Sie mit einer mittelschnellen Grafikkarte die Optionen hochdrehen, kann es an einigen Stellen arg ruckeln, etwa im Drachenturm.

Divinity 2: Flames of Vengeance - Screenshots ansehen

Akkustisch bleibt Flames of Vengeance dem Hauptspiel treu. Ihre Abenteuer sind mit stets passender und abwechslungsreicher Musik unterlegt, und die Vertoner-Riege hat wieder eine exzellente Arbeit abgeliefert. Einziger Wermutstropfen dabei: Manche Stimmen werden Sie dann doch etwas zu oft in unterschiedlichen Rollen hören, auch wenn sich die Sprecher stets um eine andere Tonlage bemüht haben. Aber das Dauergrinsen, das Ihnen die Gespräche, die teils absurden Gestalten und die teils herrlich verqueren Aufträge aufs Gesicht zaubern dürften, sollten dieses kleine Manko eigentlich wieder wettmachen. Und das gelungene Happy End von Flames of Vengeance dürfte Sie dann auch mit dem ungewöhnlichen Finale des Hauptspiels versöhnen.

2 von 3

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