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Seite 2: DOTA: Defense of the Ancients - Der Heldenboom

Erfolgssäule 2: Rollenspiel

Wer Feindhelden, KI-Soldaten und neutrale Monster zersäbelt, sammelt Gold und Erfahrung. Bei Levelaufstiegen lernen die Recken neue Talente, erbeutete Münzen investiert man in Ausrüstung, entweder in der eigenen Basis oder im Geheimladen auf dem Schlachtfeld.

Der überlebenswichtige Einkauf erzeugt Tiefgang, denn der Held lässt sich auf unzählige Arten verbessern. So erhöhen manche Items den Magieschaden, andere das Lauftempo, wieder andere die kritische Trefferchance, und so weiter.

Manche Gegenstände lassen sich zudem mit anderen kombinieren, um noch mächtigere Ausrüstung zu erschaffen. Auch diese Rollenspiel-Elemente tragen zur DotA-Faszination bei. Es macht Spaß, immer mächtiger zu werden.

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Erfolgssäule 3: Skill

Das setzt allerdings voraus, dass man seine Spielfigur beherrscht. Die zu unserem Redaktionsschluss aktuelle DotA-Version 6.70c enthält satte 103 Helden, jeder mit eigenen Talenten. Die erfordern geübtes Timing.

Denn wer im falschen Moment die falsche Fähigkeit einsetzt, könnte auch gleich ganz ohne Maus spielen – zumindest, wenn er gegen erfahrene Rivalen antritt. Gestählte Veteranen avancieren hingegen zum wertvollen Teammitglied und ernten Schulterklopfen. Das ist ein weiterer Motivationsfaktor.

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Erfolgssäule 4: Dynamik

Zu guter Letzt unterhalten auch die Partien selbst. Denn Defense of the Ancients entwickelt mehr Dynamik als ein Bullenritt, Schlachten zwischen einigermaßen ebenbürtigen Teams wogen gerne mal hin und her.

Ein Team, das gerade noch angegriffen hat, kann sich im nächsten Moment schon wieder Hals über Kopf zurückziehen. Zum Beispiel, weil ein zuvor erledigter Feindheld wiederauferstanden ist und zur Gegenoffensive bläst. Wobei es generell nicht empfehlenswert ist, zu sterben.

Denn wer einen Helden erledigt, sammelt ordentlich Gold und damit bessere Ausrüstung. Neulinge, die häufig ins Gras beißen, stärken als das gegnerische Team. Da kann es für eine Mannschaft schon mal besser sein, nur zu viert anzutreten statt mit einem unerfahrenen Mitstreiter als fünftem Rad am Heldenwagen.

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Harter Umgangston

Das mag einer der Hauptgründe sein, warum in der DotA-Community (und in der aller DotA-Klone) oft ein extrem rauer Umgangston herrscht. Wer Fehler begeht oder sich generell nicht an Absprachen hält, wird meist gegeißelt und beschimpft, auch vom eigenen Team.

Das kann Einsteiger abschrecken, die DotA-Frusthürde liegt hoch. Nur wer die Tiraden in Kauf nimmt und übt, übt, übt, erkämpft sich den Veteranenstatus und damit den Respekt der Kameraden.

Abgesehen davon muss man der DotA-Community allerdings auch ein großes Kompliment aussprechen: Dank der Unterstützung und dem steten Feedback der Fans ist es den Entwicklern gelungen, die Spielbalance nahezu zu perfektionieren -- in einer kostenlosen Mod!

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