Was Electronic Arts mit dem neuen Open-World-Modus The Grounds in EA Sports 27 gemacht hat, treibt mich zur Weißglut. Dahinter steht ein Trend, den ich jetzt seit einem Jahrzehnt mitverfolge.
Um euch zu erklären, was da gerade passiert, muss ich kurz etwas ausholen. Mein absoluter Lieblings-Spielmodus in EA FC ist Pro Clubs, beziehungsweise Clubs, wie es jetzt nur noch heißt. Dort tritt man mit bis zu 10 Freunden in einem Team gegen bis zu 11 andere Spieler an und jeder steuert dabei nur einen einzigen Spieler - wie echter Fußball halt.
15:07
FC 27: Nach wenigen Sekunden liegen wir 0:2 hinten - dann eskaliert das Spiel komplett
Das Problem ist aber: EA verpasst dem Clubs-Modus seit Jahren kaum neue Features, Gameplay-Änderungen am normalen Spiel werden einfach über Clubs drübergestülpt, auch wenn sie das Spielerlebnis dort aktiv schlechter machen, und Basis-Funktionen funktionieren einfach nicht.
Wenn hingegen im Ultimate-Team-Modus mal wieder irgendwas kaputt ist und beispielsweise eine seltene Karte zu häufig vorkommt, dann dauert es meist nur wenige Stunden, bis ein Hotfix aufgespielt wurde. Klar, weil EA mit dem Ultimate-Team-Modus die dicke Kohle verdient.
Dieses Jahr kam jetzt The Grounds, der neuen Open-World-Modus, in den Clubs vollständig integriert ist. Ein ganzer Modus, in dem es um diesen von mir geliebten Aspekt geht. Während die ganze Welt ratlos war, was eine Open World in einem Fußballspiel zu suchen hat, dachte ich mir: »Nice! Das könnte genau der Startschuss sein, den Clubs gebraucht hat!«
Wie naiv von mir.
Als Open World witzlos
The Grounds ist im Grunde nur eine kleine Map mit einer Stadt, auf der bis zu 100 Spieler gleichzeitig herumlaufen. Ihr kauft entweder in Shops ein, schießt in der Welt auftauchende Ziele ab oder trefft euch an den diversen Fußballplätzen zu Spielen in diversen Formaten. Das war's.
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