Es gibt so viel zu besprechen, zu loben und zu kritisieren an Battlefield 6. Doch während alle über wirklich wichtige Punkte wie fixe Waffen pro Klasse oder zu kleine Maps philosophieren, erfreue ich mich gerade einfach nur an einem völlig bedeutungslosen Detail, das mich als Fan von realistischem Waffen-Handling in Spielen total fasziniert.
Laden und sichern!
Es geht um die Nachlade-Animationen der Waffen in Battlefield 6. In denen steckt nämlich eine Feinheit, die in der Hektik des Schlachtfelds wahrscheinlich kaum jemandem aufgefallen ist: Lädt ein Soldat in der First-Person-Sicht seine (nicht leer geschossene) Waffe nach, sichert er die Knarre zuerst mit einer kleinen Bewegung des Daumens:
Der entsprechend Hebel an der Waffe zeigt bei diesem (taktischen) Reload die korrekte Sicherungsposition an, in der die Waffe nicht abgefeuert werden kann. Ist das neue Magazin drin, wird die Waffe mit einer kleinen Bewegung wieder sichtbar entsichert.
Ist die Waffe dagegen komplett leer geschossen und der Soldat führt einen (Notfall-) Reload durch, überspringt er in der Hektik jedoch diese Animation und die Waffe bleibt entsichert – so ist sie schneller wieder einsatzbereit.
Und meine erste Reaktion: Wie unfassbar cool ist das denn?! Hier nochmal ein Beispiel anhand der MP7:
Unwichtig aber stimmungsvoll
Dieses Detail zeigt, wie viel Liebe zum Detail (und wie viel reales Wissen über die Handhabung von Waffen im Militär) DICE in sein Spiel gesteckt hat. Denn in den meisten Armeen wird tatsächlich gelehrt, beim Nachladen die Waffe zuerst zu sichern.
Beim normalen Nachladen könnte man davon ausgehen, dass diese Regel auch befolgt wird – in besonders drastischen Gefechtssituationen wird dieser Schritt aber mit Sicherheit übersprungen, was das Spiel mit dem Notfall-Reload ohne Sichern der Waffe authentisch abbildet.
Ich weiß, wie unglaublich unwichtig das alles klingt. Immerhin geht es gerade darum, ob wir 2025 endlich mal wieder ein gute Battlefield bekommen werden.
Aber es sind Details wie diese, die für mich ein Stück Immersion und Glaubwürdigkeit vermitteln und die ohnehin schon zum Schneiden dichte Atmosphäre greifbar machen.
So, und jetzt können wir gern wieder über die wirklich wichtigen Probleme debattieren!
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