Holt euch doch gerne alle einen kleinen Snack und ein Spaßgetränkt eurer Wahl und gesellt euch zu unserer Nostalgie-Runde dazu. Denn heute schwelgen wir in Erinnerungen an damals ™ und denken das das eine ganz besondere Spiel zurück, das uns die Augen geöffnet und die wundervolle Welt der Videospiele offenbart hat.
Die GameStar-Redaktion macht wie immer den Anfang – heute mal in einer XXL-Version, denn selbst unser Video-Team und einige Freelancer konnten wir mit der Frage hinter ihren Schreibtischen hervorholen. Wir wollen aber ganz dringend auch eure Geschichten hören. Also ab damit in die Kommentare!
Die ersten PC-Spiele der GameStar-Redaktion
Dimitry Halley: Das früheste PC-Spiel, an das ich mich jetzt aus dem Stegreif erinnern kann, ist Wacky Wheels: ein ziemlich dreister Mario-Kart-Klon von 1994, der mir damals auf dem Rechner eines Grundschulkameraden gezeigt hat, dass auch der PC coole Spiele zu bieten hat. Wobei Wacky Wheels mit seinen lahmen Strecken auch wirklich nur durch die rosarote Kindheitsbrille viel zu bieten hatte. Aber hey, immerhin durfte ich als kleiner Elefant Blombo spielen.
Natalie Schermann: Inmitten all' der altersgerechten Spiele traue ich mich fast gar nicht zuzugeben, dass mein erstes PC-Spiel Hexen 2 war. Ich habe es allerdings noch nicht selbst gespielt, sondern meinem Papa mit weit aufgerissenen Augen über die Schulter gelunst. Die ägyptische Welt, die coole Klassen und die magischen Gegenstände haben eine so starke Faszination auf mich ausgeübt, dass ich das Handbuch zum Spiel jeden Tag mehrfach durchgeblättert und gelesen habe. Später sorgte dann Tomb Raider 2 – das ich auch endlich selbst gespielt habe, dass ich mich Hals über Kopf in dieses Hobby verliebe. Und hier sind wir nun!
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Heretic + Hexen - Test-Video zum cleveren Remaster der Shooter-Klassiker
Jonas Gössling: The Secret of Monkey Island. Bis heute absolut magisch, wenn die Musik am Anfang einsetzt und die Credits rollen. Hat mir auch von Anfang an gezeigt, dass Spiele ein unglaublich spannendes Medium für eine andere Art der Geschichten-Erzählung sein kann – und Storys sind bei mir immer noch das Wichtigste bei einem Spiel.
Mary Marx: Weil mein Vater eine Computerschule hatte, bekam ich schon einen eigenen PC, bevor ich überhaupt lesen konnte. Entsprechend vage sind meine Erinnerungen an mein erstes Computerspiel. Es gab damals eine Reihe von Lernspielen, die glaube ich nicht von Tivola oder Terzio kam (von denen hab ich auch sehr viel gespielt), bei denen ich bis heute nach dem Namen suche. Das erste Spiel, an das ich mich namentlich erinnere war allerdings Fritzi Fisch von Ron Gilbert. Darüber habe ich auch schon mal in einem GameStar-Video gesprochen:
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Kindgerechte Siedler und Simpsons-Fische - Unsere ersten Computerspiele, Teil 4 - Unsere ersten Computerspiele, Teil 4
Vali Aschenbrenner: Half-Life. Als ersten Shooter gleich mal den besten Shooter gespielt. Half-Life ist aus gutem Grund heute noch legendär: Das Gunplay ist unglaublich, das Worldbuilding genial und die Spielerfahrung absolut prägend.
Fabiano Uslenghi: Ich habe auf jeden Fall schon sehr Jung auf dem Arbeitsreicher meines Vater hier und da mal Star-Wars-Spiele wie Rebel Assault gespielt, außerdem lief auf den Laptop zu Hause auch öfter das Lesen-und-Rechnen-Lernspiel mit Rayman. Wirklich richtig gespielt und von Anfang bis Ende war aber auf jeden Fall Monkey Island 3! Das sah für mich einfach aus wie ein spielbarer Cartoon und ist auch heute grafisch noch voll in Ordnung. Liebe deshalb auch nach wie vor klassische Point-&-Click-Adventure.
Ann-Kathrin »AK« Kuhls: Okay, ich habe meinen Papa gefragt! Bei mir ist es Might and Magic 5: Dark Side of Xeen, ein RPG von 1993. Nicht Heroes, sondern wirklich Might and Magic. Ich habe zusammen mit meinem Papa gespielt und durfte rumlaufen und Monster zählen. Ich habe mich zwar sehr oft verlaufen, aber hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, weil es das erste Mal war, dass ich gemerkt habe, dass man die tollen Geschichten aus meinen Büchern auch selber erleben kann. Das und Löwenzahn.
Tillmann Bier: Lego Insel 2 - Der Steinbrecher kehrt zurück. Ich hatte damals weder einen eigenen PC, noch irgendwelche Erfahrungen mit Videospielen. Ich habe mir das Spiel damals aus der Stadtbibliothek ausgeliehen und auf dem Computer meiner Schwester installiert. Ich hab es wochenlang rauf und runter gespielt und die Ausleihzeit so oft wie möglich verlängert. Von Lego Island 2 kommt allerdings auch mein Hass auf Angel-Minispiele, weil ich darin unglaublich schlecht war
Dennis Zirkler: Mein erstes Spiel war Day of the Tentacle, das mich als Grundschüler mit seiner Cartoon-Grafik (und echter Sprachausgabe!) völlig in den Bann gezogen hat. Ich habe zwar damals sicherlich nur die Hälfte der Witze verstanden, aber einen Hamster im Dixi-Klo runterspülen, um ihn durch die Zeit zu schicken, hat sich trotzdem bei mir eingebrannt.
Johann-Martin Langner: Bei mir war's Spy Fox in: Das Milchkartell auf dem Arbeitsrechner meines Vaters. Das war schon magisch irgendwie.
Jonas Dietrich: Bugdom. Mein Vater hatte damals einen iMac G3 im Keller stehen auf dem nur diese eine Spiel installiert war. Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, außer daran dass ich am laufenden Band von diesen schrecklichen feuerspuckenden Ameisen geröstet wurde. Alleine das Geräusch wenn sie losfliegen jagt mir heute noch Angst ein.
Martin Deppe: Grüne Aliens auf schwarzem Bildschirm: Das war kein cooler Effekt, sondern ging nicht anders. Denn mein erstes PC-Spiel war Space Invaders, auf einem IBM PC anno 1982. Der Heilige Gral thronte im Computerraum unserer Schule, und war der inoffizielle Hauptgrund, warum ich in die Computer-AG eingetreten bin.
Alana Friedrichs: Wenn man Peterson & Findus, Löwenzahn und Co. mal außenvorlässt, dann war mein erstes PC-Spiel Sacred. Eigentlich wollte ich unbedingt auch mal Diablo 2 spielen, in das mein Dad Hunderte Stunden versenkt hatte. Aber da hat mir die Pädagogik einen Strich durch die Rechnung gemacht (»Ne, also da bist du noch zu jung für«). Stattdessen durfte ich als Waldelfe schniepelschreiende Goblins mit Pfeilen spicken. Ein Blick in die Einstellungen hat mir irgendwann allerdings verraten, dass es in Sacred einen Gore-Modus gibt, mit Blut, fliegenden Armen und Beinen und so. Nimm das, Pädagogik!
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Sacred - Test-Video - Test-Video
Dennis Ziesecke: Wing Commander 1 Deluxe. Beim Shoppingspaziergang mit meinen Eltern durch die Innenstadt von Hamburg sah ich in einem Schaufenster einen PC-Monitor, auf dem Wing Commander lief. Ich hab mir das Spiel sofort gekauft und erst Monate später den teuren PC dazu. In der Zwischenzeit habe ich die Screenshots der Packungsrückseite inhaliert. Nur um später festzustellen, dass die mit dem Spiel nur wenig zu tun hatten. Ich liebe die Spielreihe trotzdem immer noch.
Daniel Hartmann: Ich musste auch Papa fragen und es war das erste Command & Conquer – muss so Ende 1995 gewesen sein. Ich habe auf seinem Schoß gesessen und durfte die Einheiten bauen. So richtig selber gespielt habe ich dann aber erste später Alarmstufe Rot und auch Age of Empires 1.
Rebecca Schrills: Eines meiner allerersten PC-Spiele war Midtown Madness (1999). Ich kann mich noch dran erinnern, dass man damit durch die Glasfronten eines Einkaufszentrums brettern konnte. Das war wild.
Jetzt kennt ihr die ersten Spiele der GameStar-Redaktion. Und jetzt seid natürlich wie immer ihr dran! Erzählt uns in den Kommentaren doch gerne, welches Spiel es bei euch war! Wer hat euch zum Gaming gebracht? Habt ihr alleine oder mit Freunden oder Familie zusammengespielt? Verbindet ihr besondere Erinnerungen an die Spiele? Wir freuen uns sehr auf eure Beiträge!
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