Das Ödland wirkt zwar chaotisch, aber irgendjemand sitzt immer am Steuer
, davon ist der Ghul aus der Fallout-Serie überzeugt. Tatsächlich deutet die zweite Staffel schon seit einiger Zeit das Auftauchen einer geheimen Fraktion an, die hinter vielen Ereignissen steckt.
Fans sind sich sicher: Das muss die Enklave sein. Die geheime Nachfolgeorganisation der US-Regierung kam schließlich auch schon in der allerersten Folge der Serie vor, als Dr. Wilzig (Michael Emerson) von der Enklavebasis floh. Doch weiter wird auch spekuliert, dass eine Schlüsselfigur teil der Enklave ist und für diese Theorie gibt es jetzt neues Futter.
Achtung: Jetzt geht es weiter mit Spoilern zu Staffel 2, Folge 5 der Fallout-Serie.
Ein verdächtiger Teddybär
Die Verdächtige ist natürlich Barbara Howard (Frances Turner), die Frau von Cooper Howard (Walton Goggins) und Führungskraft bei Vault-Tec. Schon in Staffel 1 erfuhr Cooper im Finale, dass Barb genau über die Vault-Experimente Bescheid weiß und angeblich sogar erwägt, den Atomkrieg zu beginnen, um den Erfolg ihrer Pläne sicherzustellen.
Was ist die Enklave?
Die Enklave entstand vor dem Atomkrieg aus einem geheimen Bündnis hochrangiger Politiker, Militärs und Unternehmer, die sich nach dem Untergang der Zivilisation zu den rechtmäßigen Nachfolgern der US-Regierung erklärten.
Ihr Ziel war es, nur aus den Reihen der Enklave heraus die Welt nach ihrem Untergang wieder aufzubauen. Dazu wollten sie einen Genozid an den Bewohnern der Oberfläche durchführen (etwa in Fallout 2 und Fallout 3), um jegliche Konkurrenz
aus dem Weg zu räumen.
Damals gab uns die Serie bereits einen Hinweis darauf, dass hinter den Kulissen noch weitere Akteure am Werk waren. So sahen wir eine geheimnisvolle Person im Geheimen dem Vault-Tec-Meeting beiwohnen, von deren Anwesenheit Barb offenbar wusste. Aus der Fallout-Lore wissen wir außerdem, dass die Enklave Verbindungen zu Vault-Tec pflegte und die Experimente dort auch zu ihrem großen Plan gehörten.
In der zweiten Staffel wurde das erneute Auftauchen der Enklave besonders in Folge 5 angedeutet. Hier erfährt Cooper von Mr. House (Justin Theroux), dass hinter der Todeskralle, der er in Alaska begegnet ist, ein weiterer Spieler am Tisch
steckt, den er selbst aber nicht kennt. House vermutet ebenfalls, dass Coopers Frau eine Rolle beim drohenden Ende der Welt spielt.
2:55
Fallout: Cooper Howard trifft in Alaska auf einen unerwarteten Verbündeten
Ein weiteres Puzzlestück wollen jetzt außerdem Fans entdeckt haben: Und dabei handelt es sich um den Teddybär von Coopers Tochter Janey. In der dritten Folge von Staffel 2 versucht Barb, den Teddy in eine Vault-Tec-Box mit Andenken zu stopfen, was ihr aber nicht gelingt. Einem Fan ist jetzt aufgefallen, dass es sich bei dem Teddy um exakt dasselbe Spielzeug handelt, mit dem auch Dogmeat in der ersten Folge von Staffel 1 spielt:
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Natürlich lässt sich das als Zufall abtun: Vielleicht wurde schlicht zweimal derselbe Teddy als Prop für die Serie erworben. Fraglich ist auch, wie Janeys Spielzeug schließlich in den Händen eines Enklave-Wissenschaftlers landete, und das über 200 Jahre später.
Spannend ist die Parallele allerdings schon, denn die Fallout-Serie versteckt öfter Hinweise auf spätere Ereignisse und arbeitet mit subtilen Zusammenhängen. Da wäre etwa die Erwähnung von West Tek und die spätere Enthüllung des FEV. Es ist also nicht unmöglich, dass der Teddy noch eine Rolle beim Schicksal von Barb und Janey spielt und vielleicht auch ihre Verbindung zur Enklave enthüllt.
Nach der fünften Folge von Staffel 2 läuft auf jeden Fall alles auf große Enthüllungen zu: Wo genau befindet sich Lucys (Ella Purnell) Vater Hank (Kyle MacLachlan)? Mit wem hat er zu Beginn der Staffel kommuniziert? Und ist er als Barbs Assistent vielleicht Teil der Enklave? Hat die Geheimorganisation vielleicht sogar die Todeskrallen am Strip gesteuert? Die Antworten auf diese Fragen bekommen wir vielleicht schon bald.
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