50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Ich habe 2025 zum ersten Mal Fallout: New Vegas gespielt und dabei sind mir 6 richtig dumme Fehler passiert - aber lustig war's

Franzi rennt aktuell durchs Ödland von New Vegas und hat sich ihr Abenteuer deutlich einfacher vorgestellt.

Franzi wandert schon seit 30 Stunden durchs Ödland und ihr Abenteuer ist mehr als chaotisch. Franzi wandert schon seit 30 Stunden durchs Ödland und ihr Abenteuer ist mehr als chaotisch.

»Ach, cool! Es geht in Staffel 2 von Fallout nach New Vegas? Na dann, spiele ich doch einfach mal das Videospiel zur Vorbereitung!« Das sind die famosen letzten Worte eines absoluten Wasteland-Noobs. 

Meinen Kollegen Vali und Tillmann habe ich mit meinem naiven Vorhaben jedoch eine große Freude bereitet. Die zwei Top-Kuriere der GameStar-Redaktion haben mich mit Tipps zugeschüttet. Von denen habe ich natürlich nur die Hälfte wirklich beherzigt und nun ja … Da habe ich den Salat.

Auf meinem maximal chaotischen Abenteuer habe ich mich von popeligen Blähfliegen zerfetzen lassen, bin innerhalb von fünf Minuten viermal gestorben und habe bestimmt 823783 Mal schwere Verletzungen erlitten. Kurz gesagt: Es lief großartig! 

Was ich daraus gelernt habe? Na, das erfahrt ihr jetzt.

6 Fehler in New Vegas, die ich euch (nicht) empfehlen kann

1. »Wie viel können Eigenschaften schon ausmachen?« Spoiler: Viel.

Theoretisch bin ich tatsächlich schon in meinem zweiten Spieldurchlauf. Mein Erster dauerte circa zehn Minuten - wenn überhaupt. Woran hat et jelegen? Meine eindeutige Antwort: Eigenschaften. Ich lese in Videospielen tendenziell zu wenig und habe unterschätzt, wie viel Einfluss die wählbaren Traits auf mein Spielerlebnis haben.

Nachdem ich schon 824328 Fragen von Doc Mitchell beantworten musste, wollte ich einfach schnell ins Ödland. Also habe ich mich unter anderem für die Eigenschaft »Schnellschuss« entschieden. Ich schieße zwar - wie der Name es schon verrät - schneller und verbrauche im V.A.T.S. weniger Aktionspunkte, aber es gibt auch einen dicken Nachteil: minus 20 Prozent Treffergenauigkeit bei Schuss- und Energiewaffen.

Video starten 3:58 Fallout New Vegas wäre fast nur eine große Erweiterung geworden

»Ach, wie schlimm kann es schon werden?« Schlimm, wie ich bei meinem ersten Feindkontakt feststellen musste. Ich habe wirklich gefühlt 15 Schüsse auf ein Ziel verschwendet. Nach einem Beratungsgespräch mit meinen Mentoren Vali und Tillmann war dann Schluss. Ein Neustart musste her.

Ich kann euch also nur raten: Lest euch die Beschreibungen der Eigenschaften gut durch und seid euch bewusst, dass sie euer Abenteuer maßgeblich prägen werden! Das Gleiche gilt für die Perks, die ihr mit jedem Levelaufstieg auswählen könnt. Pro Tipp: Ich habe mich letztendlich für »Hamsterer« und »Wildes Ödland« entschieden. Letzteres kann ich euch sehr empfehlen, denn damit gibt es witzige Easter Eggs und Begegnungen, die ihr sonst nicht findet.

2. V.A.T.S. ist unglaublich mächtig - ich muss es halt auch benutzen

Ich beschwere mich in der Redaktion über das harte Leben als Kurier und höre Tillmann zum wiederholten Male sagen: »Hast du denn auch V.A.T.S. benutzt?« Ich winke ab und bin überzeugt: »Das brauche ich nicht!« In Wahrheit habe ich aber einfach nicht richtig verstanden, wie genau die Zielunterstützung funktioniert. Ich bin eine enorm ungeduldige Spielerin und klicke Tutorials auch gerne einmal genervt weg. Ein offensichtlicher Fehler.

Nach ungefähr 25 Spielstunden habe ich dann durch Zufall entdeckt, wie genau V.A.T.S. funktioniert. Und siehe da: Die Kämpfe gegen nervige Geckos, giftige Cazadore und selbst Todeskrallen gestalten sich plötzlich viel leichter. Notiz an mich selbst: Wenn Tillmann mir einen Tipp gibt, sollte ich ihn auch befolgen.

So sieht die Anvisierung eines Gegeners mit V.A.T.S. aus So sieht die Anvisierung eines Gegeners mit V.A.T.S. aus

V.A.T.S. ist übrigens die Kurzform von »Vault-Tec Assisted Target System.« Wenn ihr eure Waffen ausgerüstet habt, müsst ihr einfach nur die V-Taste (PC) oder die L1/LB-Taste (Controller) drücken und das System zeigt euch die Körperteile eurer Feinde samt Trefferchance an. Die könnt ihr dann ganz einfach auswählen und eure Figur feuert mit gezielten Schüssen auf eure Gegner.

3. Experimentieren geht über Studieren!

Meistens lohnt es sich, in Fallout: New Vegas einfach mal ein bisschen herumzuprobieren. So habe ich zum Beispiel festgestellt, dass mein Reparieren-Skill nicht immer auf 75 sein muss, damit ich eine bestimmte Aufgabe erledigen kann.

Bei der Quest Mein lieber ED-E habe ich mich so lange durch alle Optionen geklickt, bis ich den Roboter einfach mit Ersatzteilen reparieren konnte. Dafür brauche ich lediglich drei Teile Altmetall, zwei Sensormodule und ein Bündel Elektronikschrott. Ach, die Sachen zu finden, ist doch ein Klacks! Man kann ja ausnahmsweise auch einmal etwas klauen.

Apropos ED-E: Das bringt mich direkt zu meinem nächsten Punkt. Ich weiß jetzt, wie essenziell Begleiter in New Vegas sind!

4. F steht für Freunde, die was unternehmen, U steht für: Unbedingt brauche ich Begleiter!

Das ist mein bester Freund Boone. Er redet nicht gerne über seine Vergangenheit, aber das ist schon okay. ED-E habe ich selbst repariert und seither ist er mir treuergeben. Das ist mein bester Freund Boone. Er redet nicht gerne über seine Vergangenheit, aber das ist schon okay. ED-E habe ich selbst repariert und seither ist er mir treuergeben.

Bildquelle: Fallout Wiki

Über 20 Stunden bin ich alleine durchs Wasteland gerannt und wurde ständig von meinen Gegnern überrascht oder im Kampf einfach umgenietet. Ich habe halt auch nicht überall Augen! Wisst ihr aber, wer überall Augen hat? Meine Begleiter in New Vegas!

Aktuell heften sich der mysteriöse Scharfschütze Boone und der Eyebot ED-E an meine Fersen. Meine Überlebensrate ist mal eben um 80 Prozent gestiegen, weil die beiden wie meine eigenen Bodyguards sofort auf unsere Gegner losgehen. 

Boone ist übrigens eine sehr interessante Figur, denn der ehemalige RNK-Soldat ist verschlossen und macht aus seiner Vergangenheit ein großes Geheimnis. Und was ED-E betrifft: Wer hat nicht gerne einen schussbereiten Roboter dabei?!

Allerdings können meine Komplizen auch bewusstlos zu Boden gehen. Wenn dann noch fünf Todeskrallen um uns herum stehen ... tja, dann wird mir doch wieder das Licht ausgeknipst. Was soll’s!

5. Ich muss mir Zeit lassen - sonst schimpfen meine Kollegen!

Seht ihr! Da hinten ist schon New Vegas! Seht ihr! Da hinten ist schon New Vegas!

Untypisch für mich bin ich in New Vegas anfangs strikt der Hauptquest gefolgt. Normalerweise streife ich in größeren Videospielwelten immerzu umher, erkunde die Gegend und mache zwischendurch die ein oder andere Quest. Welch Ironie, dass ich gerade bei einem Fallout-Spiel am Anfang nicht wirklich viel erkundet habe.

Nach ein paar Stunden und der Bitte von Vali, mir Zeit zu nehmen, bin ich dann einfach kreuz und quer durchs Ödland gewandert. Ich habe eine der besten Dialogzeilen gefunden, unabsichtlich das Wasser aus einer Toilette geschlabbert und einen gruseligen Vault entdeckt. 

Irgendwann war ich dann aber so neugierig, dass ich bei Quests schon zu viel vorweggenommen habe. Also wenn ihr eine Aufgabe gerade aktiv verfolgt, dann macht vielleicht am besten auch nur das, was auf dem Plan steht. 

6. Speichern, Speichern, SPEICHERN! 

Ich weiß, was ihr gerade denkt: Viel Speichern ist in Videospielen doch sowieso die allererste Regel, die man befolgt.

Nun ja, eigentlich habt ihr Recht. Aber oft vergesse ich es im Eifer des Gefechts und vor allem, wenn ich ganz unbedarft mit meinem vollen Inventar auf dem Weg nach New Vegas bin. Dann werde ich plötzlich von einer Horde Cazadore oder Unholden überrascht und schwups, bin ich weg vom Fenster. 

Meine Fußmeilen sind umsonst und ich starte an meinem letzten Speicherpunkt, der gerne einmal ziemlich weit weg liegt. Daher rate ich euch gerade am Anfang, wenn ihr noch viel Erkunden und Schnellreise-Punkte freischalten müsst: Speichert, als würde euer Kurierjob davon abhängen!

Video starten PLUS 8:55 Platz 3: Fallout: New Vegas - »Was hat das denn auf Platz 3 zu suchen?« - Die zehn besten Open-World-Spiele - Die zehn besten Open-World-Spiele

Ein Bonus-Tipp: So wird die Postapokalypse schöner

Ich selbst spiele - wie mein Kollege Vali es so schön ausgedrückt hat - die Vanilla-Version von Fallout: New Vegas. Ohne irgendwelche Mods oder sonst etwas, das mein Abenteuer noch schöner macht.

Als ich dann gesehen habe, was für enorme Upgrades die Mods für das Ödland bieten, war ich ganz traurig. Mein nächster Spieldurchlauf wird auf jeden Fall ordentlich aufgemotzt. Was könnt ihr alles in New Vegas verschönern? Nahezu alles. Von der Beleuchtung und dem Wetter bis hin zu den Animationen und den Kreaturen beziehungsweise NPCs.

Mein Kollege Tillmann hat euch dafür einen kompletten Guide verfasst - inklusive Anleitung, wie und wo ihr die Mods installieren könnt. Seinen Artikel findet ihr direkt hier: 

Ich bin vielleicht nicht der beste Kurier, den das Wasteland jemals gesehen hat, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Jetzt bin ich jedenfalls um einiges schlauer und trotzdem ganz froh, dass mein Abenteuer so chaotisch gestartet ist. Die lustigsten Sachen in Videospielen passieren doch immer, wenn man keine Ahnung hat, was man eigentlich tut.

Ab dem 13. Dezember 2025 dreht sich bei uns übrigens alles um den Release von Fallout Staffel 2. Eine ganze Themenwoche lang gibt’s verschiedene Artikel rund ums Ödland. Einige davon findet ihr in der obigen Box. Dort könnt ihr dann zum Beispiel nachlesen, warum die Serie nicht in erster Linie dazu da ist, um (Spiele-)Fans glücklich zu machen. Jedenfalls sagt das der Ghul-Schauspieler Walton Goggins.

zu den Kommentaren (3)

Kommentare(3)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.