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Fallout: Die aktuelle Serienfolge zeigt Heldin Lucy von einer ganz neuen Seite, mit der selbst Ella Purnell nicht gerechnet hat

In der neuesten Folge der Fallout-Serie macht Lucy eine drastische Veränderung durch. Schauspielerin Ella Purnell hat die gewalttätige Lucy kalt erwischt, aber zufrieden ist sie damit trotzdem.

Lucy kann offenbar auch anders, wie uns Folge 4 von Staffel 2 gezeigt hat. (Bildquelle: Amazon MGM Studios) Lucy kann offenbar auch anders, wie uns Folge 4 von Staffel 2 gezeigt hat. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)

Will man Ella Purnells Lucy aus der Fallout-Serie beschreiben, kämen wohl Worte wie unschuldig, nett und ein kleines bisschen naiv als die ersten Optionen in den Sinn: Lucy wuchs anders als die Ödlandbewohner in einem sicheren Vault auf, ist wohlerzogen, höflich und hat klare moralische Standards. Niemals würde sie unprovoziert Gewalt anwenden, nur um sich einen Vorteil zu verschaffen ... oder?

Die neue Ödland-Lucy

Das galt jedenfalls für die längste Zeit, bis Lucy in Folge 3 von der Legion gefangen genommen wurde. Nach ihrer Rettung musste sie erst wieder aufgepäppelt werden und wurde süchtig nach dem Medikament, beziehungsweise der Droge, die ihr dabei geholfen hat.

Was ist Buffout?

Buffout ist ein Steroid, das vor dem Atomkrieg in den USA entwickelt wurde. Trotz seines hohen Suchtpotenzials war es sehr beliebt bei Sportlern, weil es Stärke, Ausdauer und Reflexe verbessert. Auch im postnuklearen Ödland ist die Droge noch sehr beliebt.

In Fallout 4 erhöht Buffout vorübergehend die Stärke, die Ausdauer und die maximalen Gesundheitspunkte. In Fallout 4 erhöht Buffout vorübergehend die Stärke, die Ausdauer und die maximalen Gesundheitspunkte.

Unter dem Einfluss von Buffout verhält sich Lucy plötzlich ganz untypisch. Sie legt ihre Zurückhaltung und Höflichkeit ab, wird abenteuerlustiger, ungeduldiger und gewalttätig. Statt einen Umweg in Kauf zu nehmen, um nach Freeside zu gelangen, erledigt sie im Alleingang einen Haufen wilder Ghule und hat sichtlich Spaß dran. Selbst der sonst so schwer zu beeindruckende Ghul (Walton Goggins) ist sichtlich irritiert von der neuen Lucy.

Mit ihrer neuen Seite hat auch Ella Purnell nicht gerechnet, wie sie im Interview mit Deadline verrät:

Ich konnte es nicht glauben. Es hat sich so skandalös angefühlt. Bei jedem anderen Charakter würdest du einfach sagen Naja, es ist halt Fallout, aber wenn es Lucy ist, fühlt es sich skandalös an. [...] Es ist als ob deine kleine Schwester ausgeht und ein bisschen wild wird, es ist verrückt.

Video starten 58:55 Fallout Staffel 2 wandelt auf einem schmalen Grat | Unser spoilerfreier Review-Talk

Viele von uns haben wahrscheinlich schon länger darauf gewartet, dass der Aufenthalt im Ödland sich auf Lucy auswirkt, eine so plötzliche Veränderung kommt dann aber doch eher überraschend. Ella Purnell gefällt die Wendung allerdings gut:

Es hat sehr viel Spaß gemacht, mal eine Seite von Lucy zu spielen, die furchtlos ist. Sie ist sehr hartnäckig, sehr mutig, ich denke viel mutiger als ich unter diesen Umständen wäre. Aber einen Charakter zu spielen, der wirklich für fünf Minuten den drohenden Tod vergisst, sodass es plötzlich keinen Einsatz mehr gibt, das verändert die ganze Spannung in der Szene, die den Charakter antreibt. Und ich kann mit ein bisschen Humor spielen, das hat wirklich Spaß gemacht.

Lucys drogeninduzierte gute Laune hält in der Serie allerdings nicht lange an. Am Ende von Folge 4 steht sie nämlich der wohl gefährlichsten Kreatur im Ödland gegenüber.

Mehr über die Entstehungsgeschichte der Todeskrallen erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel. Wie es mit Lucys Buffout-Sucht weitergeht und wie sie und Cooper der Todeskralle entkommen, erfahren wir dann in Folge 5 ab dem 14. Januar 2026.

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