Doppeltes Jubiläum: Vor 30 Jahren erschien mit Heroes of Might and Magic der erste Teil der Heroes-Reihe, und vor zehn Jahren kam der bisher letzte heraus, Might & Magic: Heroes 7. Mal abgesehen davon, dass aus dem »and« ein »&« wurde und »Heroes« erstmals hinten steht, hat die Reihe eine bewegte Entwicklergeschichte hinter sich.
Die ersten vier Titel der Serie entstehen von 1995 bis 2002 noch bei ihren Erfindern New World Computing im kalifornischen Agoura Hills, nur ein paar Kilometer nördlich von Malibu und seinen rettungsschwimmenden Fernsehstars. Zum Heroes-Serienstart 1995 hat Might & Magic sich schon längst einen guten Namen als Rollenspielreihe gemacht, und der neue Rundenstrategieableger übernimmt einige Orte, Charaktere und Fantasy-Viecher.
Doch als der Publisher 3DO Company 2003 bankrott geht, muss auch New World Computing dichtmachen. Die Namensrechte und Assets rund um Might & Magic werden versteigert, Ubisoft bekommt für 1,3 Millionen Dollar den Zuschlag.
Der Nächste, bitte!
Die nächsten drei Heroes-Teile entstehen bei drei verschiedenen Entwicklern: Heroes 5 schnappt sich 2006 das Moskauer Studio Nival Interactive (Blitzkrieg, Silent Storm), es ist der erste Serienteil in 3D. Teil 6 entsteht unter den Fittichen des glücklosen Studios Black Hole Entertainment, das ein Jahr nach Release von Heroes 6 (2011) schließen muss.

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