GTA 6 wird deutlich weniger »arcadig« als die vorherigen Serienteile. Aus dem bislang gezeigten Gameplay und den ersten Previews ausgewählter Influencer geht hervor, dass Rockstar den Realismus in seinem neuen Open-World-Meilenstein deutlich anzieht.
Autos müssen getankt werden und haben ein verbessertes Schadensmodell, Rauchen schädigt die Gesundheit eurer Spielfiguren und wer nicht genügend Kohle auf dem Konto hat, kommt in der Gangster-Welt von Vice City storytechnisch nicht voran.
Über den gesteigerten Realismus wird online aktuell lebhaft diskutiert. Fest steht allerdings, dass Rockstar diesen Weg sehr konsequent geht. So sollen Festnahmen durch die Polizei oder Ingame-Tode eurer Spielfiguren in GTA 6 nun deutlich härtere Folgen haben als in den vorherigen Serienteilen.
Bargeld und Waffen werden beschlagnahmt
Über eine dieser Konsequenzen haben wir euch vor einigen Tagen bereits im Zusammenhang mit dem neuen Geld-System von GTA 6 berichtet: Werdet ihr verhaftet, beschlagnahmt die Polizei all euer Bargeld. Geld, das zu diesem Zeitpunkt auf eurem zwischen Jason und Lucia geteilten Ingame-Konto eingezahlt ist, bleibt davon unberührt – alle Barmittel sind allerdings futsch.
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GTA 6 - Grafik-Analyse: Diese Technik hat ihren Preis!
Mit dem Geld allein geben sich die Cops in Vice City allerdings nicht zufrieden. Wie aus einer Preview von Kinda Funny Games hervorgeht, zieht die Polizei auch eure Waffen ein. Das war auch schon in den alten GTA-Teilen so – nach einer Festnahme stand CJ in San Andreas ohne Schießeisen da. GTA 6 unterscheidet allerdings zwischen euren persönlichen, auf euch registrierten Waffen und fremden Waffen, die ihr einfach irgendwo aufgesammelt habt.
Eure persönlichen Waffen könnt ihr nach einer Festnahme am Kofferraum eures Autos zurückerhalten; eine gefundene Shotgun ist dafür weg. Apropos Fahrzeuge: Eure persönlichen Autos bleiben euch im Falle einer Festnahme natürlich erhalten. Seid ihr allerdings mit einem gestohlenen Wagen unterwegs und habt zuvor nicht die Kennzeichen ausgetauscht, wird euch die Karre ebenfalls abgenommen.
Kein Gefängnis- und Krankenhaus-Respawn mehr
Eine weitere interessante Änderung: Das Krankenhaus- und Gefängnis-System mit Geldstrafe gibt es so nicht mehr. Ihr wacht also nach einer Festnahme oder einem Ingame-Tod nicht mehr wie bislang gewohnt vor einer Polizeistation oder Klinik auf, sondern spawnt einfach wieder in der Nähe. Eine Krankenhaus-Rechnung müsst ihr in GTA 6 nicht bezahlen.
Laut der Influencer habe Rockstar das System entfernt, um zu vermeiden, dass Spieler pleitegehen, weil sie zu häufig sterben. Das mitgeführte Bargeld ist allerdings auch im Todesfall futsch.
Insgesamt will euch Rockstar mit diesen neuen Systemen dazu bewegen, GTA 6 deutlich vorsichtiger und realistischer zu spielen. Bei einem Raubüberfall solltet ihr darauf achten, am Leben zu bleiben, um das gestohlene Geld auch auf die Bank bringen zu können – sonst habt ihr nichts davon. Auch den Zustand eures Fluchtfahrzeugs solltet ihr entsprechend im Auge behalten, sonst geht euch die Karre während der Flucht womöglich hoch.
Mehr interessante News und Meinungen zu GTA 6 findet ihr in der obigen Linkbox. Das heiß erwartete Actionspiel erscheint am 19. November 2026 exklusiv für PlayStation 5 und Xbox-Series-Konsolen.
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