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Seite 3: Flight Simulator Benchmarks – Performance-Check der fast finalen Preview-Version

Warum hilft viel Hardware-Power nicht?

Ein genauerer Blick auf die Auslastung des PCs bei den Benchmarks über New York mit der RTX 2080 Ti zeigt, dass zu langsame Hardware oder zu wenig Speicher nicht das Problem sind:

Hardware

RTX 2080 Ti, Core i9 9900K, 32 GByte DDR4-3200 RAM

GPU-Auslastung

ca. 30 bis 50 Prozent

CPU-Auslastung

ca. 50 Prozent

VRAM-Auslastung

ca. 8,0 Gbyte (von 11,0 GByte)

RAM-Auslastung

ca. 13,0 GByte (von 32,0 GByte)

Das macht auch der Wechsel zu der deutlich anspruchsvolleren 4K-Auflösung deutlich, die vor allem für eine höhere Belastung der Grafikkarte sorgt: Die fps sinken nur um wenige Prozentpunkte.

All das spricht dafür, dass der Flaschenhals für die Performance nicht bei der Hardware zu suchen ist, sondern bei der Software. Im Falle des Flight Simulators gibt es da einen offensichtlichen Verdächtigen.

Extrem aufwändige Simulation: Das Spiel geht bei der möglichst realistischen Umsetzung verschiedenster Bereiche äußerst ins Detail, sei es bei der Darstellung der Landschaft, des Wetters oder der Flugsimulation selbst. Mehr dazu erfahrt in im folgenden Video:

Flight Simulator 2020 - Die Technik der Flugsimulation ist unglaublich 14:54 Flight Simulator 2020 - Die Technik der Flugsimulation ist unglaublich

Einerseits könnte man mit Blick auf die in Full HD nur zur Hälfte ausgelastet CPU (und GPU) sagen, dass hier noch viel Optimierungspotenzial brach liegt. Andererseits lassen sich manche Abläufe in einer so komplexen Simulation vermutlich nur bedingt parallelisieren.

Es ist aus unserer Sicht also nachvollziehbar (wenn auch nicht erfreulich), dass die Performance des Flight Simulators auf unseren Testsystemen nicht optimal ausfällt. Etwas Zeit für Optimierungen bleibt Microsoft noch bis zum Release, große Performance-Sprünge sind aber eher nicht zu erwarten.

Vorläufiges Technik-Fazit unseres Simulations-Experten

Flugsimulatoren sind ein spezielles Genre, deshalb lassen wir an dieser Stelle den erfahrenen Simulations-Experten Mario Donick zu der Technik des Flight Simulators zu Wort kommen, auch im Vergleich mit anderen Vertretern des Genres.

Über den Autor: Mario Donick wandert und fliegt gerne durch virtuelle Welten und lässt deren Stimmung auf sich wirken. Allzu gruselig darf es dabei heute aber nicht mehr zugehen, denn mit fast vierzig Jahren hält er einfach weniger aus als früher. Darum bevorzugt er auch die grandiose Bergwelt Skyrims, die grünen Hügel Cyrodiils, die surrealen Landschaften in Talos Principle sowie die dank dutzender Addons detailgetreu simulierte US-Westküste im X-Plane.

Im realen Leben schreibt Mario Artikel und Sachbücher über Menschen, die mit Technik zurechtkommen (müssen); zuletzt »Die Unschuld der Maschinen« (2019). 2020 erscheint sein neues Buch über Dinge, die wir von Computerspielen über unsere Wahrnehmung, die Wirklichkeit und unser Leben darin lernen können.

Mario Donick: Aus Spielersicht erscheinen die gemessenen Werte von 40-50 fps bei lediglich Full HD zunächst enttäuschend, schließlich sind wir heute oft wenigstens 60 fps gewöhnt. Allerdings muss man die Werte ins Verhältnis setzen und sich anschauen, was der Flight Simulator 2020 alles zu tun hat: das Streaming und die Darstellung der Landschaft, die die gesamte Welt abdeckt und auch bei großen Sichtweiten noch gut aussehen soll; die Simulation von Flugmodell, Cockpitanzeigen und Flugzeugsystemen; dynamischer Sound, der sich je nach Fluglage anpasst; die Einbindung von Online- oder Offline-KI-Flugzeugen; der Download, die Aufbereitung und die Darstellung des Wetters; die Darstellung von Bodenfahrzeugen (Autos, Züge, Schiffe) und sogar von Tieren.

Im Vergleich zu Alternativen war ich daher sogar positiv überrascht, wie gut der Flight Simulator 2020 läuft. Im bisherigen Quasi-Nachfolger des Flight Simulator, Prepar3D, musste man sich nicht selten mit geringeren Bildraten herumschlagen - gerade, wenn wir für die Landschaftsdarstellung komplexere Addons installiert hatten (die im neuen Flight Simulator kaum noch nötig sind) und dann noch ein realistisch simuliertes Flugzeug dazukam, landete man schnell bei fps unter 30, gerne auch mit ruckelnden Cockpitinstrumenten.

Auch der X-Plane kommt schnell in kritische Werte - starke Ruckler beim Nachladen von Landschaft oder unerklärliche Mikroruckler gehören auch dort zum Alltag. Der AeroflyFS 2 ist von allen Simulatoren der performanteste - bietet aber nur eine leblose statische Landschaft, kein dynamisches Wetter und keinen KI-Luftverkehr. Vor diesen Hintergründen sind die 40-50 fps zwar kein Grund zum Jubeln und gerade in Hinblick auf hoffentlich noch kommendes Virtual Reality sind höhere Werte dringend nötig - aber mit seiner wirklich guten Landschaft und den schön umgesetzten Cockpits muss sich der Flight Simulator 2020 unter seinesgleichen keineswegs verstecken.

Was Mario und drei weitere Redakteure zum Gameplay von Microsoft Flight Simulator sagen, lest ihr im großen Expertentest:

Der Flight Simulator erfüllt PC-Spielern (fast) jeden Wunsch   43     16

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