50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Cheats im Turnier um 4 Millionen Dollar: Teilnehmer zu Entschuldigung verdonnert, muss Geld zurückgeben

Epic Games fährt einen harten Kurs gegen Cheater und ein Fortnite-Spieler aus Australien musste nun erfahren, was mit Betrügern in Profi-Matches passiert.

Wer als Fortnite-Profi cheatet, muss mit drastischen Konsequenzen rechnen. Wer als Fortnite-Profi cheatet, muss mit drastischen Konsequenzen rechnen.

Im E-Sport geht es schon seit Langem nicht mehr nur ums Spielen selbst, es ist eine Karriere-Chance und junge, hoffnungsvolle Spielerinnen und Spieler versuchen zu den Besten zu gehören - kein Wunder, winken doch Preisgelder in Millionen-Höhe.

Dass manche vermeintliche Talente versuchen, sich mit Cheats das Leben leichter zu machen, ist da wohl genauso wenig überraschend. Was mit denen passiert, die erwischt werden, zeigt der Fall eines Fortnite-Spielers.

Bei Cheats versteht Epic keinen Spaß

Um welchen Fall geht es? Im Jahr 2023 konnte sich der Australier Morgan »RepulseGod« Bamford mit einem Sieg bei der Qualifikation zum großen Finale der Fortnite Championship Series qualifizieren.

Das große Turnier fand in Kopenhagen statt, und Spieler aus aller Welt wollten um die insgesamt 4 Millionen US-Dollar Preisgeld kämpfen. RepulseGod und sein Partner Jace wurden allerdings bei der Ankunft vom Turnier disqualifiziert.

Wie sich nun herausstellt, hat Fortnite-Entwickler Epic Games rechtliche Schritte gegen RepulseGod eingeleitet, deren Ergebnis und Konsequenzen auf X veröffentlicht wurden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

RepulseGod hat nachweislich für das Qualifikations-Turnier einen anderen Spieler mit seinem Account teilnehmen lassen. Accountsharing wird als Cheaten angesehen und Epic war bei der Strafe nicht gerade zimperlich.

Video starten 12:08 Cheater in Multiplayer-Shootern - Nimmt die Plage in Counter-Straike und Co. überhand?

Epic statuiert Exempel

Als Strafe für sein Fehlverhalten ist RepulseGod auf Lebenszeit für jedes Fortnite-Turnier gesperrt. Darüber hinaus musste er sein Preisgeld zurückgeben, das von Epic dann an wohltätige Zwecke gespendet wurde. 

Für den Sieg beim Qualifikations-Turnier gab es ein Preisgeld von 20.000 US-Dollar. Ob die Rückzahlung auch andere Preisgelder betrifft, ist nicht bekannt.

Doch das war noch nicht alles: Die Stellungnahme von Epic enthält außerdem einen Link zu einem YouTube-Video von RepulseGod. In den 20 Sekunden ist nur Text zu sehen, der die Situation zusammenfasst und zudem eine Entschuldigung bei der Fortnite-Community anfügt.

Epic Games nutzt dieses Karriereende öffentlichkeitswirksam, um deutlich zu machen: »Cheaten ist keine Strategie, um zu gewinnen«.

zu den Kommentaren (2)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Fortnite

Genre: Shooter

Release: 29.06.2020 (PC, PS4, PS5, Xbox Series X/S, Xbox One, Switch 2, Switch, iOS, Android)