Die Webseite Superdata hat einen Bericht über die Entwicklungen im digitalen Videospielmarkt veröffentlicht. Auch der Battle-Royale-Shooter Fortnite ist hier ein Thema. Das Unternehmen erklärt, dass das Spiel so wenig Einnahmen macht wie seit Januar 2017 nicht mehr. Der Entwickler Epic widerspricht der Aussage.
Der Webseite Gamesindustry.biz gegenüber erklärte das Entwicklerstudio, dass Superdata keinerlei Zugang zu den Verkaufszahlen von Fortnite besitzt. Von daher können diese nicht einschätzen, wie gut das Spiel derzeit laufe.
»Superdata nutzt fragwürdige Methoden!«
So gibt der Fortnite-Betreiber an, dass Superdata wiederholt fälschliche und ungenaue Aussagen über das Spiel treffe und wirft ihnen vor, fragwürdige Methoden für die Erhebung ihrer Daten einzusetzen. Epic selbst teilt die genauen Zahlen nicht der Öffentlichkeit mit und bezeichnet die Werte der Statistik-Firma als unrealistisch.
Superdata verteidigt die eigene Vorgehensweise hingegen und erklärt, dass ihre Zählmethode und ihr Bestätigungsverfahren bewiesenermaßen funktionieren.
Jede der beiden Firmen verfolgt mit ihren Aussagen natürlich eigene Interessen. Deshalb können wir als Außenstehende nur sehr schwer einschätzen, wer von beiden tatsächlich recht hat oder ob bei der Kalkulation ein Fehler unterlief.
Fortnite lässt bei Twitch nach
Die Statistiken der Zuschauerzahlen auf Twitch lassen Rückschlüsse auf den Erfolg von Fortnite zu. Wie aus den Daten der Webseite Sullygnome hervorgeht, sinken diese tendenziell. Die meisten Zuschauer konnte es im Juli 2018 anziehen, als im Schnitt mehr als 200.000 Personen sich Streams von dem Battle Royale ansahen.
Im Januar 2020 kam es nur noch auf etwa 72.000 Zuschauer. So niedrig war dieser Wert seit Januar 2018 nicht mehr. Dennoch ist es noch auf Platz 2 der meist gesehensten Spiele der Streaming-Plattform innerhalb des letzten Jahres. Nur zu League of Legends schalteten mehr Nutzer ein.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.