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»Habe meine letzten 100 Millionen Dollar ausgegeben« - Kult-Regisseur hat nach fiesem Sci-Fi-Flop kein Geld für seinen neuen Film

Francis Ford Coppola hat Megalopolis aus eigener Tasche finanziert. Nach dem Flop des Sci-Fi-Films hat der Kult-Regisseur Finanzierungsprobleme.

Ob die »noch merkwürdigere« Fassung von Megalopolis Francis Ford Coppola mehr Geld in die Kassen spült? Bildquelle: American Zoetrope Ob die »noch merkwürdigere« Fassung von Megalopolis Francis Ford Coppola mehr Geld in die Kassen spült? Bildquelle: American Zoetrope

Nicht 100, sondern gleich 120 Millionen US-Dollar hat Francis Ford Coppola investiert, um sein Herzensprojekt Megalopolis endlich 2024 auf die große Leinwand zu hieven. Dieser stolze Betrag kam vom privaten Konto des Regisseurs hinter Kultfilmen wie Apocalypse Now oder Der Pate.

Zumindest finanziell hat sich diese Investition allerdings nicht rentiert. Weltweit konnte Megalopolis gerade einmal 14,3 Millionen US-Dollar einspielen, während es seitens der Presse vernichtende Kritiken hagelte und sich Zuschauer mäßig begeistert zeigen. 

Diese Bilanz dürfte Coppolas Ansehen eine ordentliche Delle verpasst haben. Denn aktuell findet der 86-jährige Filmemacher niemanden, der sein nächstes Projekt finanzieren möchte.

Kein Geld für Coppola

Im Interview mit Deadline verrät Francis Ford Coppola, dass sein neuer Film Glimpses of the Moon unverzüglich loslegen könnte. Um die Produktion des Musicals im Stil der 30er-Jahre loszurollen, fehlen ihm schlichtweg das Geld und zahlungswillige Produzenten. Und das, obwohl Glimpses of the Moon sogar auf ein bescheidenes Budget setzt.

Seinen neuen Film aus der eigenen Tasche zahlen kann Coppola allerdings auch nicht. Denn nach dem Flop von Megalopolis kann er sich das nicht mehr leisten - wie er gegenüber Deadline durchblicken lässt:

Nun, es ist so: Ich habe meine letzten hundert Millionen ausgegeben. Ich weiß, das klingt wahrscheinlich komisch. Aber normalerweise haben Leute, die sich so etwas leisten, eine Milliarde Dollar [auf dem Konto]. Das war mein letztes [Geld] … nun, es waren auch 120 Millionen US-Dollar und damit mehr als geplant. Finanziell ist das alles etwas kompliziert.

Video starten 2:14 Megalopolis: Im finalen Trailer von Francis Ford Coppolas Sci-Fi-Drama wird es noch mal bildgewaltig

Coppolas Projekt basiert auf dem Roman Der flüchtige Schimmer des Mondes der amerikanischen Autorin Edith Wharton. Die Handlung des Buches dreht sich um das Paar Susy und Nick Lansing, die für ihr Leben gerne Geld ausgeben, aber keins haben. Also schmarotzen sie bei ihren reichen Freunden, bis die Situation irgendwann eskaliert.

Ob Francis Ford Coppola noch die Gelegenheit hat, seinen nächsten Film umzusetzen, bleibt abzuwarten. Momentan befindet sich der Regisseur mit Megalopolis auf Kinotour und kündigte sogar an, den Film in einer neuen, noch merkwürdigeren Fassung herauszubringen.

Mehr dazu könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

Dort erfahrt ihr ebenfalls, was aktuell sonst im Sci-Fi-Genre passiert. So steht für den 6. November 2025 zum Beispiel die Neuverfilmung von The Running mit von Edgar Wright (Shaun of the Dead, Scott Pilgrim vs. the World) an. 

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