Codezeilen, Bildschirmflackern und eine aufgeladene Atmosphäre wie vor einem Gewittersturm beherrschen gerade die Starcraft-Community.
Auf der Webseite von Starcraft 2 treibt aktuell ein Poltergeist sein Unwesen und dahintersteckt Blizzard selbst: Auf der Blizzcon 2026 wird voraussichtlich am 12. September 2026 ein Nachfolger aus dem Starcraft-Universum enthüllt.
Acht versteckte Funksprüche im Quellcode, die Jahreszahl 2575 und eine auffällige, genau einstündige Lücke im offiziellen Zeitplan der Hauptbühne lassen kaum einen Zweifel zu: Das tot geglaubte Koprulu-System aus Blizzards großer Echtzeit-Strategieserie erwacht 2026 zu neuem Leben.
Doch die Vorfreude, die mich vor zehn Jahren nach dem Release des letzten Serienteils Legacy of the Void noch nachts um drei Uhr für das offizielle Reveal vor den PC gefesselt hätte, ist längst Skepsis gewichen. Denn die Vorzeichen für ein neues Starcraft stehen ungünstig.
Die Geister der Vergangenheit
Schauen wir als Erstes doch mal, was das Unternehmen allein in der letzten Dekade mit seinen einstigen drei Kernmarken Diablo, Warcraft und Starcraft angestellt hat. Ich entschuldige mich im Voraus für das Aufreißen alter emotionaler Narben:

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