Es einmal besser machen als die Profis - welcher Spieler träumt nicht irgendwann davon, aus einer tollen Idee sein eigenes Spiel zu machen? Blizzard, Firaxis, Westwood oder Ensemble Studios - was die können, kann ich doch schon lange! Meist scheitern solche fixen Ideen, Projekte werden eingestellt oder kommen nie über die Planungsphase hinaus. Doch manchmal wird daraus ein Spiel, das tatsächlich auch noch nach Dekaden stolz an der Seite großer kommerzieller Produktionen steht.
Battle for Wesnoth ist rundenbasierter Strategie-Kult – und wir bereuen es, dass wir das Spiel erst im Januar entdeckt haben! Sein Reiz: Es ist simpel, kostenlos und wächst dank seines Open-Source-Prinzips ständig weiter, indem Spieler selbst zu Entwicklern werden können und neue Inhalte hinzufügen.
Um die Geschichte hinter diesem kleinen Überraschungserfolg zu erfahren, haben wir uns tief in die Weiten des Internets aufgemacht, um mit den Erfindern zu sprechen und alte Dateien einzusehen. Dabei stießen wir auf Archive aus 19 Jahren aktiver Entwicklung zu einem Strategiespiel, das bis heute im Genre absolut einzigartig ist.
Die perfekte Mitte zwischen einfach und komplex
Entwickelt wurde Battle for Wesnoth ursprünglich von einer einzigen Person, nämlich David White. Die allererste Version entstand an zwei Wochenenden und erschien im Juni 2003 – beinahe ohne Namen, wie der Schöpfer in einem Beitrag verriet. »Es war spät in der Nacht, und ich wollte die Version 0.1 veröffentlichen. Ich murmelte Silben vor mich hin, bis mir ein Paar einfiel, das halbwegs vernünftig klang: ›Wesnoth‹.« Ein Spiel, das für ihn die Qualität kostenloser Spiele mit einer neuen Formel anheben sollte.
Die meisten Gratisspiele dieser Zeit waren in Whites Augen zu einfach und trivial oder zu komplex, sodass sie nicht funktionierten oder gar nicht umgesetzt werden konnten. Das bemerkte der Hobby-Progrmmierer auch bei seinen eigenen Versuchen:
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.