Obwohl das Samsung Galaxy Z Fold 7 beeindruckend dünn ist – ein anderes Feature begeistert mich deutlich mehr

Vor einigen Tagen kam das Samsung Galaxy Z Fold 7 bei mir an. Dünn ist es geworden – wahrlich! Dennoch ist die Kamera für mich das eigentliche Highlight.

Das Galaxy Z Fold 7 ist vor allem eines geworden: extrem dünn! Dennoch finde ich eine andere Neuerung deutlich spannender. (Bildquelle: GameStar Tech Samsung) Das Galaxy Z Fold 7 ist vor allem eines geworden: extrem dünn! Dennoch finde ich eine andere Neuerung deutlich spannender. (Bildquelle: GameStar Tech / Samsung)

Es ist mittlerweile schon wieder ein paar Jahre her, als ich zuletzt ein Samsung-Foldable in den Händen hielt. Als vor wenigen Tagen das neue Galaxy Z Fold 7 bei mir eingetroffen ist, war ich daher umso gespannter, was sich seit meinem damaligen Test zum Fold 4 getan hat.

Am auffälligsten: Das neue Falthandy ist extrem dünn, kaum tiefer als die USB-C-Buchse und zusammengeklappt nur in etwa so dick wie ein reguläres Smartphone.

Doch auch davon abgesehen, hat sich einiges getan. Bislang mussten Käufer eines Folds mit einigen Kompromissen leben, was etwa Leistung und Kamera angeht. Bei einem Preis von über 2.000 Euro schon eine bittere Pille.

Endlich die Kamera aus dem S25 Ultra

Beim Galaxy Z Fold 7 hat der Hersteller dazu gelernt und mein Highlight ist in jedem Fall die Kamera des neuen Foldables, die es vom S25 Ultra übernommen hat.

Das Z Fold 7 besitzt den identischen 200-Megapixel-Sensor mit f/1.7-Blende und optischer Bildstabilisierung. Dies stellt einen großen Sprung gegenüber dem 50-Megapixel-Sensor des Fold 6 dar.

Video starten 26:26 BLINDTEST: Dieses Smartphone macht die besten Fotos!

Triple-Kamera-Setup: Neben der Hauptkamera verfügt das Fold 7 über eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2) und eine 10-Megapixel-Telekamera mit 3-fach optischem Zoom (f/2.4).

Allerdings verzichtet der koreanische Hersteller angesichts der extrem dünnen Bauform auf das 5-fach-Periskop-Teleobjektiv des S25 Ultra.

Die Kamerainsel ist wirklich groß

Dass der Hersteller das Kamerasystem in das schlanke Foldable integriert hat, ist ein echter Fortschritt, auch wenn es mit einem Kompromiss einhergeht: Der rückseitige Kamerabuckel ist massiv und ragt prominent aus dem Gehäuse heraus.

Dadurch kippelt das Gerät ziemlich stark, wenn man es ohne Hülle nutzt und es auf dem Tisch legt.

Aber ich finde: Das ist etwas, mit dem man leben kann. Lieber eine große Kamerainsel und dafür bessere Fotos, als ein schöneres Design mit schlechteren Aufnahmen. Ein Smartphone in der Preisklasse sollte eine hochwertige Kamera besitzen, ob nun faltbar oder nicht.

Beispielaufnahmen

Ich konnte das Foldable bislang nur in Haus und Garten einsetzen, weitere Aufnahmen folgen dann in Kürze im ausführlichen Testbericht. Dennoch habe ich ein paar Eindrücke gewonnen und schließlich kenne ich ja die Hauptkamera bereits vom S25 Ultra gut.

Die macht wirklich schöne Aufnahmen. Kontrastreich, farbenfroh und detailreich – so, wie man es von einer Kamera in dieser Preisklasse erwartet. Die Bilder gefallen mir richtig gut.

Auch mit dem Ultraweitwinkel gelingen bei gutem Licht schöne Aufnahmen. Bei der Telekamera wirken die Fotos mitunter etwas weicher als bei der Hauptkamera. Teilweise liefert der digitale 2-fach-Crop der 200-Megapixel-Hauptkamera bessere Ergebnisse.

Insgesamt kann sich das Kamerasystem sehen lassen:

Endlich eine bessere Frontkamera

Samsung verabschiedet sich beim Fold 7 von der Unter-Display-Kamera und setzt stattdessen auf eine klassische 10-Megapixel-Frontkamera hinter einem Punch-Hole im Innendisplay.

Diese Entscheidung bedeutet zwar das Ende der unsichtbaren Kamera, bringt aber bessere Selfie-Qualität. Die 4-Megapixel-Kamera des Vorgängers lieferte milchige, detailarme Bilder. 

Die Qualität beider Frontkameras – innen wie außen – ist zwar nicht überragend. Sie reicht aber allemal für Selfies, Videochats und Co. locker aus.

Die ersten zwei Fotos stammen von der äußeren Frontkamera, die anderen beiden von der inneren. Einmal habe ich das Selfie bei direktem Sonnenlicht von außen aufgenommen, einmal bei deutlich weniger Licht im Innenraum.

Fazit

Wer über 2.000 Euro für ein modernes High-End-Smartphone ausgibt, der erwartet auch ein hervorragendes Kamerasystem. Ich finde, dass Samsung hier gut nachgerüstet hat.

Die verbauten Kameras sind nicht nur etwas für schnelle Schnappschüsse, sondern sollten auch ambitionierteren Handy-Fotografen gefallen.

Für mich zählt die Hauptkamera in jedem Fall zu den Highlights des neuen Foldables und gerade die Nutzer des Z Flip 7 dürften etwas neidisch aus der Wäsche gucken – aber das ist ein Thema für ein weiteres Kapitel.

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