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Game of Thrones: George R.R. Martin nennt nächstes Buch den »Fluch seines Lebens«, aber er kommt voran ... manchmal

George R.R. Martin kämpft mit The Winds of Winter, ohne ein Ende in Sicht. Jetzt findet er deutliche Worte.

Wie die Geschichte um Jon Snow in den Büchern endet, wird wohl noch lange ein Geheimnis bleiben. (Bilder: HBO Henry Söderlund, Hugo Awards) Wie die Geschichte um Jon Snow in den Büchern endet, wird wohl noch lange ein Geheimnis bleiben. (Bilder: HBO / Henry Söderlund, Hugo Awards)

Ihr wartet. Wir warten. Die ganze Welt wartet. Und George R.R. Martin? Der schreibt – zumindest gelegentlich. Mittlerweile sind 14 Jahre ins Land gezogen, seit der letzte Band von Das Lied von Eis und Feuer erschienen ist, und The Winds of Winter lässt weiter auf sich warten.

Der Autor selbst hat das Buchprojekt kürzlich als den Fluch seines Lebens bezeichnet. Aber es gibt auch einen Funken Hoffnung, denn Martin betont, dass er Phasen hat, in denen er Fortschritte macht:

Das ist der Fluch meines Lebens. Es besteht kein Zweifel, dass Winds of Winter 13 Jahre zu spät kommt. Ich arbeite immer noch daran. Es gibt Phasen, in denen ich Fortschritte mache, und dann lenken mich andere Dinge ab.

1.100 Seiten und kein Ende in Sicht?

Wie weit ist Martin denn nun wirklich? Die Zahl, die immer wieder genannt wird, liegt bei etwa 1.100 bis 1.200 fertiggestellten Manuskriptseiten. Das klingt nach viel, doch bereits Ende 2022 meldete Martin einen ähnlichen Stand.

Hunderte Seiten sollen noch fehlen, und der Fortschritt scheint, wenn überhaupt, nur im Schneckentempo stattzufinden. Einen Veröffentlichungstermin gibt es weiterhin nicht, und Martin weigert sich inzwischen standhaft, neue Deadlines zu nennen, nachdem er alte Fristen mehrfach gerissen hat. Er verspricht aber: Wenn es so weit ist, wird die Ankündigung unüberhörbar sein.

Die Verzögerung hat viele Gründe: Martin ist tief in die Produktion der zahlreichen Game-of-Thrones-Spin-offs bei HBO involviert. House of the Dragon geht in die dritte Staffel, A Knight of the Seven Kingdoms: The Hedge Knight steht für Ende 2025 in den Startlöchern.

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Hinzu kommt, dass Martin Anfang 2024 von einem persönlich »ziemlich miesen Jahr« sprach, geprägt von Stress, beruflichen Konflikten und dem plötzlichen Tod seines engen Schriftsteller-Freundes Howard Waldrop. Dieser Mix aus Belastungen dürfte die Arbeit am komplexen Roman nicht gerade erleichtert haben. Er gab offen zu, mit dem »verdammten Roman« zu kämpfen.

Selbst wenn The Winds of Winter eines Tages erscheint, ist die Game-of-Thrones-Saga noch nicht am Ende. Mit A Dream of Spring wartet noch der siebte und finale Band, an dem Martin nach eigener Aussage noch gar nicht begonnen hat.

Immerhin hat er versprochen, dass sich das Ende der Bücher von dem der umstrittenen TV-Serie unterscheiden wird. Und nach Winds will er sich auch wieder seiner unvollendeten Heckenritter-Novellen widmen, passend zur kommenden Serie.

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