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Game of Thrones: Kingsroad hatte eh schon einen schlechten Ruf, jetzt stellt es auch noch einen Negativrekord auf

Game of Thrones: Kingsroad stellt einen unrühmlichen Rekord auf – nach nur 40 Tagen als Bezahlspiel wechselt es zum Free2Play-Modell mit aggressiver Monetarisierung.

Vom GoT-Rollenspiel Kingsroad hat sich Publisher Netmarble scheinbar deutlich mehr versprochen. Vom GoT-Rollenspiel Kingsroad hat sich Publisher Netmarble scheinbar deutlich mehr versprochen.

Game of Thrones: Kingsroad hat es tatsächlich geschafft, einen Rekord aufzustellen – allerdings einen, auf den wohl niemand im Entwicklerteam stolz sein dürfte.

Nach nicht einmal 40 Tagen als kostenpflichtiges Early-Access-Spiel auf Steam wirft der koreanische Publisher Netmarble das Geschäftsmodell komplett um und macht Kingsroad ab dem 21. Mai 2025 zum Free2Play-Titel.

Vom Premium-Preis zu Free2Play in Rekordzeit

Erst am 26. März 2025 startete Kingsroad im Early Access – für satte 25 Euro Eintritt. Wer mehr wollte, griff zur Deluxe- oder Ultimate-Edition und zahlte bis zu 90 Euro. Die Versprechen: exklusive Outfits, Mounts, Ingame-Währung und der frühe Zugang zum neuen Westeros-Abenteuer. Doch schon damals war klar: Nach der Early-Access-Phase sollte das Spiel ohnehin Free2Play werden.

Was niemand erwartet hatte: Bereits nach weniger als sechs Wochen zieht Netmarble den Stecker beim Bezahlmodell. Am 21. Mai 2025 verlässt Kingsroad den Early Access und erscheint offiziell – und zwar kostenlos für PC und Mobile.

Wer also auf den Early-Access-Zug aufgesprungen ist, hat für ein Spiel bezahlt, das in Kürze jeder gratis bekommt. Das ist selbst im Live-Service-Zeitalter ein bemerkenswert kurzer Zeitraum und dürfte einen unrühmlichen Eintrag in die Rekordbücher bringen.

Video starten 2:18 In Game of Thrones: Kingsroad kämpfen wir für unseren Loot - und müssen ihn dann noch kaufen

Warum der schnelle Kurswechsel?

Schon kurz nach dem Early-Access-Start hagelte es Kritik: Die Steam-Reviews pendelten sich schnell auf Ausgeglichen ein, die Community war sauer über das aggressive Monetarisierungsmodell. Battle Pass, Abos, Mikrotransaktionen für alles und jeden Fortschritt – viele fühlten sich an die schlimmsten Mobile-Games erinnert und warfen Netmarble Gier vor.

Besonders die RP-Mechanik, die als Energie-System sämtliche Aktivitäten begrenzt, sorgte für Frust und wurde als spaßraubend empfunden.

Netmarble reagierte hektisch: Mehr RP für alle, neue Aktivitäten nach Verbrauch der Energie, Anpassungen bei Boss-Events. Doch das Grundproblem – der Spagat zwischen Bezahlspiel und Free2Play-Mechaniken – ließ sich nicht wegpatchen.

Die logische Konsequenz: Der schnelle Wechsel zum Free2Play-Modell, um die schwindende Spielerbasis zu revitalisieren – der aktuelle 24-Stunden-Höchstwert liegt bei 363 gleichzeigen Spielern.

Was bedeutet das für euch?

Wer von euch für den Early Access gezahlt hat, fühlt sich nun zu Recht vor den Kopf gestoßen. Zwar wird es kosmetische Boni und Ingame-Währung als Entschädigung geben, doch der Beigeschmack bleibt: Ihr habt gewissermaßen für einen Beta-Test bezahlt, während alle anderen jetzt kostenlos einsteigen können.

Westeros steht damit ab 21. Mai für alle offen – ohne Eintritt, aber mit den bekannten Free2Play-Haken in Form von Mikrotransaktionen, Battle Pass und Energie-System. Wer sich darauf einlassen will, bekommt immerhin ein solides Open-World-Rollenspiel mit bekannten Charakteren und einer ordentlichen Portion Fanservice.

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