Auf dem Blizzard-Gelände wird gebaut. Im Schatten der berühmten bronzenen Ork-Statue stehen Bauzäune und Gerümpel – fühlt sich fast an, als wäre ich in Deutschland und nicht im 10.000 Kilometer entfernten Irvine, Kalifornien, in Spuckweite von Los Angeles.
Hinter den Bauzäunen entsteht eine restaurierte Grünanlage mitsamt einer epischen Lilith-Statue aus Diablo 4; die PR-Leute von Blizzard machen keinen Hehl daraus, wie sehr es sie ankäst, dass die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen wurden, bevor man uns Journalistinnen und Journalisten ins Hauptquartier einlädt.
Aber ich bin ja nicht für Sightseeing hier, sondern will den aktuellen Status Quo von Blizzard erfassen. Dazu gehören Updates zu Blizzards wichtigsten Spielen – zum Beispiel zum neuen Warlock von Diablo 2 –, aber auch ein 30-minütiges Interview mit Blizzard-Präsidentin Johanna Faries.
Und »Baustelle« ist hier eigentlich genau das richtige Stichwort, denn Blizzard hat wilde Jahre hinter sich. Erst die Pandemie, dann der ganze Sexismus-Skandal, massenhaft Entlassungen, die Übernahme durch Microsoft, Gewerkschaftsbildungen an allen Ecken der Belegschaft. Ich will von Johanna Faries wissen: Wo steht Blizzard nach all den Umwälzungen? Und wo sieht es sich in den kommenden Jahren?
Viel Spaß beim Lesen!
Wer ist Johanna Faries? Seit Frühjahr 2024 fungiert Johanna Faries als Präsident von Blizzard. Dem Konzern trat sie allerdings schon 2018 bei, erst im E-Sport-Bereich von Call of Duty, später als General Manager der gesamten CoD-Marke. Vor ihrer Zeit in der Gaming-Branche verantwortete sie Marketing-Bestrebungen der NFL.
Das komplette Interview mit Blizzard-Präsidentin Johanna Faries
GameStar: Alles klar, dann fangen wir an. Sie wurden Anfang 2024 Präsidentin von Blizzard, richtig? Findet man als Präsidentin eines Riesenkonzerns eigentlich noch die Zeit, Spiele tatsächlich zu spielen?
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