Es ist nicht selten, dass komplett neue Studios große Ambitionen bei ihrem ersten Projekt hegen. Ob das Endprodukt dann auch gut wird, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
Um alle Ressourcen ausschöpfen zu können, ist eine ausreichende Finanzierung nötig. Freuen darf sich dahingehend das Entwicklerstudio Gardens, denn das hat im Rahmen einer Wagnis-Kapitalfinanzierung mehr als 30 Millionen US-Dollar für ihr Erstlingswerk gesammelt.
Was ist passiert?
Das 2020 von Stephen Bell, Lexie Dostal und Chris Bell gegründete Entwicklerstudio Gardens arbeitet aktuell an einem Online-PvPvE-Fantasy-Rollenspiel. Genaueres ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Teil des Studios sind ehemalige Entwickelnde von Spielen wie What Remains of Edith Finch, Ultima Online, Outer Wilds, Tunic, Dustforce und Ashen sowie von Filmen wie Der Hobbit
und Die Abenteuer von Tim und Struppi
.
Um ihr Spiel zu finanzieren, haben sie eine Serie-A-Finanzierung
gestartet. Das ist eine Wagniskapital-Finanzierung, bei der ein neues Unternehmen, das Kapital benötigt, von Kapitalgebern eine Finanzspritze erhält, um das Geschäft zu erweitern. Die Kapitalgebenden erhalten dafür eine Beteiligung am Unternehmen.
Insgesamt sammelten sie so 31,1 Millionen US-Dollar. Das Geld soll vor allem dazu verwendet werden, das Team zu vergrößern und die Entwicklung weiter voranzutreiben.
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Wer sind die Kapitalgeber?
Unter anderem zählen sich nun der ehemalige Microsoft Teilhaber John Thompson, der ehemalige Sony Präsident und CEO Jack Tretton, der ehemalige Take-Two CEO Ben Feder und Yamauchi No. 10, Nachfahre von Nintendo-Gründer Fusajirō Yamauchi, zu den Kapitalgebern und Beratern. Damit erhält das Studio nun Unterstützung von Leuten, die tief in der Spieleindustrie verwurzelt sind.
Welche Erwartungen habt ihr an das erste Spiel von Gardens? Glaubt ihr, die Unterstützung der Geschäftsleute aus der Gaming-Industrie hilft bei der Entwicklung, oder schadet sie ihr eher? Eure Meinung interessiert uns sehr, also schreibt sie gerne in die Kommentare!
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