Adventskalender 2019

Geforce RTX 3000 Ampere: Data Center-Modelle im März, Geforce im Juni 2020 laut Analyst

Nach der Einführung der Ampere-Architektur in die Datacenter-Klasse sollen ab Juni 2020 Desktop-Modelle folgen.

von Alexander Köpf,
12.11.2019 20:19 Uhr

Nvidia Ampere könnte wieder ein vergleichsweise großer Performance-Sprung werden, da die Chips in einem deutlich weiter fortgeschrittenen Fertigungsverfahren hergestellt werden. Nvidia Ampere könnte wieder ein vergleichsweise großer Performance-Sprung werden, da die Chips in einem deutlich weiter fortgeschrittenen Fertigungsverfahren hergestellt werden.

Nvidia bereitet die Markteinführung der Ampere-Generation angeblich für März 2020 vor, zunächst sollen für Rechenzentren gedachte Modell erscheinen. Erste Geforce für Desktop-PCs sollen im darauffolgenden Juni erscheinen. Das berichtet die chinesische Website HKEPC (maschinell übersetzt) in Berufung auf Chris Caso, einen Analysten bei Raymond James.

Demnach werden zu Nvidias Hausmesse GTC (GPU Technology Conference, 22. bis 26. März 2020) zunächst GPUs für Datacenter, etwa auf Ampere basierende Tesla-Beschleunigerkarten mit Fokus auf wissenschaftliche Berechnungen und Künstliche Intelligenz-Algorithmen, erscheinen.

Erst High-End dann Einsteiger- und Mittelklasse

Zur oder um die Computex im Juni 2020 herum sollen dann auch die ersten Consumer-Varianten in Form von Geforce-Karten mit Ampere-Chips folgen.

Laut Caso werden wie schon zuletzt bei der Turing-Architektur High-End-GPUs vom Schlage einer RTX 3080 oder RTX 3080 Ti den Auftakt geben. Kleinere Modelle sollen erst später folgen, wenn das Fertigungsverfahren entsprechend ausgereift und kostengünstiger ist.

Details zu Spezifikationen teilte der Analyst zwar nicht mit, allgemein wird aber ein deutlich größerer Leistungssprung erwartet, als der von der Pascal- (GTX 1000) hin zur Turing-Architektur (RTX 2000). Einer der wichtigsten Gründe für den erwarteten Performance-Sprung ist der vergleichsweise größere Schritt in puncto Fertigungsverfahren.

Der Leistungssprung von Pascal (GTX 1000) auf Turing (RTX 2000) war nicht sonderlich groß - Ampere (RTX 3000) gegenüber Turing könnte wieder deutlich größer ausfallen. Der Leistungssprung von Pascal (GTX 1000) auf Turing (RTX 2000) war nicht sonderlich groß - Ampere (RTX 3000) gegenüber Turing könnte wieder deutlich größer ausfallen.

Während Pascal im 16nm FinFET-Varfahren gefertigt wurde und Turing in 12nm FinFET produziert wird, soll Ampere bei Samsung in 7nm gefertigt werden - und dazu noch im modernen Extreme Ultraviolet (EUV)-Verfahren 7nm+. Im Vergleich zu Turing sollen die Taktraten dadurch um 200 bis 300 MHz gesteigert werden können.

Zudem lassen sich durch die geringere Strukturbreite mehr Transistoren pro Flächeneinheit unterbringen und die Energieeffizienz nimmt in der Regel zu.

Es wird auch erwartet, dass Ampere deutlich mehr Raytracing-Kerne bietet als Turing. Die Performance-Einbußen durch die Echtzeit-Strahlenverfolgung sind derzeit meist noch sehr groß, selbst bei 1080p-Auflösung und nur wenigen Raytracing-Effekten.

Gerüchten zufolge sollen zudem die High-End-Modelle RTX 3080 und vor allem RTX 3080 Ti vergleichsweise günstiger sein als die im Generationenvergleich sehr teuren Vorgänger. Für Custom-Modelle der RTX 2080 Ti beispielsweise fallen selbst heute, über ein Jahr nach Release noch deutlich über 1.000 Euro an, 1.300 bis 1.500 Euro sind ebenfalls keine Seltenheit.

Mehr zum Thema:


Kommentare(79)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen