Nvidias Ass im Ärmel: GameStar-Umfrage zeigt, wie wichtig euch DLSS ist

Nvidias KI-Renderer Deep Learning Super Sampling erfreut sich in unsere Umfrage zwar großer Beliebtheit, aber vielen ist die Technologie noch kein Begriff.

von Alexander Köpf,
19.05.2021 12:40 Uhr

Vergangene Wochen haben wir eine Umfrage zum Thema DLSS gestartet. Ihr habt euch rege daran beteiligt, immerhin 5.834 Stimmen wurden bis dato abgegeben.

Die Auswertung der Daten zeigt, dass sich Nvidias KI-Renderer in der GameStar-Community großer Beliebtheit erfreut. Knapp jeder neunte Befragte gab allerdings an, nicht zu wissen, was Deep Learning Super Sampling überhaupt ist. Wir schauen uns die Zahlen daher genauer an und erklären, was sich hinter der Technologie verbirgt.

So habt ihr abgestimmt

Knapp jeder dritte Umfrageteilnehmer gab an, DLSS zu nutzen, wann immer es zur Verfügung steht. Jeder siebte Befragte nutzt die Technologie, wenn die Performance beispielsweise durch den Einsatz von Raytracing zu schlecht ausfällt. Für jeden zwanzigsten Teilnehmer kommt DLSS nicht in Frage und es bleibt trotz entsprechender Hardware bei der nativen Auflösung.

Überdurchschnittlich viele RTX-Grafikkarten

Wie viele der Befragten eine DLSS-fähige Grafikkarte (RTX 2000 oder RTX 3000) besitzen, geht aus den Daten nicht exakt hervor. Aber es lässt sich entnehmen, dass das bei mindestens der Hälfte (50,19 Prozent) bis hin zu einem Drittel (65,28 Prozent) der Fall ist, weil ihnen grundsätzlich DLSS zur Verfügung steht.

Hardware-Guides auf GameStar Plus

Ihr besitzt bereits eine Grafikkarte aus Nvidias Geforce-RTX-3000-Reihe und wollt wissen, welche Komponenten ihr noch tauschen solltet, um die Leistung eurer Grafikkarte vollends auf die Straße zu bringen? Dann sind unsere Upgrade-Guides auf GameStar Plus vielleicht etwas für euch:

Zum Vergleich: Die Hardwareumfrage bei Steam ergab für April 2021, dass lediglich auf 11,74 Prozent der überprüften Systeme eine DLSS-fähige Grafikkarte verbaut war. Bei der GameStar-Leserschaft erfreut sich der KI-Renderer demnach besonders großer Beliebtheit.

Dennoch gaben rund zwölf Prozent der Teilnehmer an unserer Umfrage an, nicht zu wissen, was DLSS ist. Aus diesem Grund wollen wir nochmal schnell erklären, was DLSS überhaupt ist und welchen Unterschied es macht.

Was ist DLSS?

Was ist DLSS? - Nvidias neue Kantenglättung im Detail erklärt 9:05 Was ist DLSS? - Nvidias neue Kantenglättung im Detail erklärt

DLSS ist ein Algorithmus auf Basis einer künstlichen Intelligenz, der die Performance teils deutlich steigert. Die KI wird darauf trainiert, von einer niedrigen Auflösung auf eine hohe Auflösung zu schließen. So kann ein Spiel beispielsweise zunächst in Full HD (1.920 x 1.080 Pixeln) berechnet werden, ehe DLSS in den Rendering-Prozess eingreift und etwa auf 4K (3.840 x 2.160 Pixeln) skaliert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Skalierungsmethoden, die lediglich von der ausgehenden Auflösung hochrechnen, kann DLSS nicht enthaltene Bildinformationen ergänzen. Grund hierfür ist, dass DLSS zuvor an sehr hoch aufgelösten Bildern (beispielsweise in 16K, 15.360 x 8.640 Pixeln) trainiert wurde.

Dadurch kann DLSS teils sogar bessere Ergebnisse liefern als das native Rendering. Das ist zwar die Ausnahme, aber DLSS gelingt es in den meisten Fällen mindestens so gut auszusehen wie die native Auflösung und dabei deutlich mehr Bilder pro Sekunde zu liefern. Das belegt auch der GameStar-Test:

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Der Algorithmus wird dazu in Nvidias Rechenzentren in Form maschinellen Lernens trainiert. Die Ergebnisse werden dann in den Geforce-Treiber eingearbeitet und von den Tensorkernen der RTX-2000- und RTX-3000-Karten umgesetzt.

Wer bisher noch keine neue Grafikkarte ergattern konnte, findet in unserem Hardware-Ticker jeden Tag ein Update zur aktuellen Marktsituation mit Preisen und Verfügbarkeit zu den RTX-3000-Karten, sowie zur PlayStation 5 und Xbos Series X.

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