2025 ist das Jahr der Japan-Spiele. Erst im Frühjahr spendierte Ubisoft der Assassin’s Creed-Reihe mit Shadows den von Fans lange herbeigesehnten Ausflug in den Fernen Osten. Und jetzt steht uns mit Ghost of Yotei gleich der zweite große Open-World-Actiontitel mit Japan-Setting ins Haus.
Mit dem zweiten Teil seiner Ghost of-Reihe tritt das amerikanische Studio Sucker Punch in große Fußstapfen. Denn der Vorgänger setzte in puncto Präsentation und Kampfsystem, aber auch mit einem exzellenten PC-Port neue Maßstäbe.
Statt Samurai Jin Sakai schwingen wir dieses Mal als Söldnerin Atsu im hohen Norden von Japan das Katana. Wir haben Atsus Reise in über 30 Stunden durchgespielt und verraten euch im Test, warum Yotei zwar ein sehr guter Tsushima-Nachfolger ist, die Öffnung des Spiels hin zu mehr Open World jedoch der Story schadet.
Ein gesetzloses Land
Wir schreiben das Jahr 1603. Die langen Jahre des Sengoku-Bürgerkriegs sind vorbei; das Tokugawa-Shogunat hat endlich wieder eine funktionierende Zentralregierung aufgebaut. Die täglichen Scharmützel der Fürsten, die wir noch in Assassin’s Creed Shadows erleben, sind damit Geschichte - sollte man meinen.
Denn im äußersten Norden Japans ist dieser Frieden noch nicht angekommen. Auf die Insel Hokkaido haben sich all die Söldner und Gesetzlosen zurückgezogen, für die im neuen Japan kein Platz mehr ist - so auch unsere Heldin Atsu. Die stammt ursprünglich von der Nordinsel, doch hat als Söldnerin jahrelang im Süden des Kriegshandwerk gelernt. Nach 16 Jahren kehrt sie in ihre Heimat zurück, um den Tod ihrer Familie durch die Hände der sogenannten Yotei Sechs
zu rächen.
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Ghost of Yōtei ist das nächste Open-World-Highlight - mit einem Haken
Diese Gruppe von maskierten Schurken rund um den selbsternannten Fürsten des Nordens, Lord Saito, terrorisiert seit Jahren die Bewohner von Hokkaido. Da Atsus Vater einst aus dessen Armee desertiert ist, wird die ganze Familie vor den Augen des Mädchens getötet - nur Atsu überlebt und sinnt seitdem auf Rache.
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