Das Gothic Remake wird seit Release fleißig mit Updates versorgt. Dabei werden Bugs beseitigt, die Performance verbessert und eben auch am Balancing des Loots geschraubt. Doch ich sage: Bei diesen Änderungen sollten die Entwickler vorsichtig sein, denn dabei kann schnell ein Teil der Gothic-Magie verloren gehen!
Eigentlich verfolgt Alkimia Interactive einen löblichen Plan. Der Loot im Minental soll sich belohnend und nachvollziehbar anfühlen. Ein Schiffswrack ohne Beute? Geschichte. Ein magischer Ring in der Truhe eines beinharten Kriegers? Den gibt’s jetzt beim Wassermagier. Solche Anpassungen machen die Welt glaubhaft und lebendig.
Allerdings wurden auch viele Waffen-Spawns angepasst und ausbalanciert. Das Ziel: Mächtige Ausrüstung soll nicht zu schnell
oder zu einfach
in die gierigen Hände des Namenlosen fallen.
Da wird in der Nähe des Nebelturms der mächtige Langbogen gegen einen einfachen Feldbogen getauscht und das starke Langschwert mit einem schwächeren Richtschwert ersetzt. Im Orkdorf gibt’s statt dem ikonischen Rachestahl nur noch eine Söldnerklinge. Und das neu platzierte Schwert Sturmgeflüster erscheint erst in der Schattenläuferhöhle, wenn die Ulu-Mulu-Quest startet.
In der Theorie alles kein Problem. Für ein Gothic sind solche nachträglichen Balancing-Änderungen allerdings verdammt gefährlich.
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