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Seite 2: Gothic im Test - Sehr stimmungsvolles Rollenspiel aus Deutschland

Drei Gruppen

Als Neuankömmling müssen Sie erst mal Anschluss an eine der drei - nur dezent verzofften - Siedlungen finden und sich allmählich von der niedrigsten Kaste dort zum angesehenen Edelkrieger hocharbeiten.

Per magischem Flammenregen attackieren wir einen riesigen, wild um sich schlagenden Troll. (1024x768) Per magischem Flammenregen attackieren wir einen riesigen, wild um sich schlagenden Troll. (1024x768)

Da sind das soldatisch angehauchte Alte Lager, ein Banditen-Camp namens Neues Lager und die versponnenen Wald-Hippies der »Sekte des Schläfers«. Damit man Sie in einem der Orte aufnimmt und Sie dann in der Story vorankommen, erledigen Sie Aufträge und mutieren allmählich vom Frischling zum Weltenretter. Es gibt zwar welche, in denen Sie lediglich mit den richtigen Figuren plaudern müssen - in den meisten aber ist Action angesagt. Die Einsätze sind vielfältig: Sie räuchern Orkhöhlen aus, gleich danach müssen Sie im Sumpf nach Heilkräutern suchen, als Bote zwischen den Siedlungen agieren und wenig später das heiligste Heiligtum des Sektenlagers beschaffen.

Viele dieser Aufträge sind recht lang und mehrfach gestaffelt, zwischendurch finden Sie in Ihrem Notizbuch immer wieder mal eine Aktualisierung, welchen Schritt Sie als nächsten unternehmen sollen. Echte Nebenmissionen, wie sie beispielsweise Baldur's Gate 2 in Hülle und Fülle bietet, sind in Gothic eher die Ausnahme. Die Haupthandlung ist dennoch schön lang, insgesamt dürfen Sie locker mit mehr als 50 Spielstunden rechnen.

Frisch gemausert

Ihre Gegner verkloppen Sie aus der Rückenansicht per Schwert oder Beil. Mit der Maus visieren Sie den Feind an, mit den Cursortasten schlagen Sie von vorne oder seitlich zu.

In der Ork-Höhle beschützen wir als Templer einen Priester der Sumpfsekte vor Unheil. (800x600) In der Ork-Höhle beschützen wir als Templer einen Priester der Sumpfsekte vor Unheil. (800x600)

Wahlweise können Sie Widersacher aus sicherer Distanz mit Bogen, Armbrust oder per Zauberspruch attackieren. Dass die Maus-Unterstützung erst in den letzten Wochen der Entwicklung eingebaut wurde, ist deutlich zu merken. Das Ganze geht weniger locker von der Hand als in Actionspielen wie Rune oder Severance, in Kämpfen etwa kann es vergleichsweise leicht vorkommen, dass Sie an Gegnern vorbeilaufen, statt auf sie einzuprügeln. Wahlweise treten Sie auch nur mit der Tastatur an. Sie können den Spielstand jederzeit sichern, was allerdings weit weg von gewohntem »Quicksave«-Komfort ist: Selbst auf flotten PCs dauert es mehrere Minuten, bis ein Spielstand geladen ist. Dafür (und für die mäßige Maussteuerung) geben wir der Bedienung nur ein »Befriedigend«.

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