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Seite 2: Grand Prix 3

Alter Besen

In der Gischt des Vordermanns gerät die Fahrt zum reinen Blindflug. In der Gischt des Vordermanns gerät die Fahrt zum reinen Blindflug.

Wer eine Zeit lang mit Grand Prix 3 herumgespielt hat, wird sich irgendwann verwundert die Augen reiben. Es ähnelt vom Menüsystem über die Spiel-Engine bis hin zu vielen Einzeloptionen verblüffend seinem Vorgänger. Das umfasst auch Kleinigkeiten wie die nach wie vor per »O«-Taste zu aktivierende Anzeige der Prozessorauslastung oder die Tatsache, dass Runden von und zur Box nicht gezeitet werden. Schnell schleicht sich der Eindruck ein, dass Grand Prix 3 nicht von Grund auf neu programmiert, sondern dass lediglich GP 2 überarbeitet wurde.

Regenmeister

Freche Abkürzer ahndet das Programm umgehend mit der schwarzen Flagge: Sie werden für einige Sekunden automatisch eingebremst. Freche Abkürzer ahndet das Programm umgehend mit der schwarzen Flagge: Sie werden für einige Sekunden automatisch eingebremst.

Dennoch geht Geoff Crammonds neues Werk weit über ein reines Update hinaus. Die Neuanschaffung rentiert sich schon alleine deshalb, weil einer der größten Kritikpunkte an Grand Prix 2 gründlich ausgemerzt wurde. Während dort auf den 16 Strecken immer eitel Sonnenschein herrschte, müssen die Piloten nun während einer Saison mit etlichen Wetterkapriolen fertig werden. So ist der Regen nicht immer gleich stark, sondern variiert von kleinen Schauern bis hin zum Wolkenbruch.

Fieserweise regnet es mitunter nur in einzelnen Streckenabschnitten, was die Wahl der idealen Reifen zur Lotterie macht. Außerdem wird die Piste nicht schlagartig trocken oder nass: Zuerst trocknet nur die Ideallinie ab, was auch fahrphysikalisch korrekt umgesetzt wurde. Schön anzusehen ist eine total unter Wasser gesetzte Straße. Die Umgebung spiegelt sich auf dem Asphalt, und jeder Gasstoß bedeutet höchste Drehergefahr. So toll das Wetter auch umgesetzt sein mag, mit der künstlichen Intelligenz der Computerfahrer ist es dann nicht mehr allzu weit her: Bei schwankenden Bedingungen wechseln sie unnötig oft die Reifen.

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