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Grand Prix 3

Mäßige Formel-1-Spiele gibt es inzwischen wie Porsches auf Münchens Leopoldstraße. Wie's richtig gemacht wird, zeigt Altmeister Geoff Crammond mit dem dritten Teil seiner Rennspiel-Legende.

01.09.2000 15:12 Uhr

Der sportliche Nationalstolz der Deutschen definiert sich in der Regel über zwei Variablen. Da wäre zum einen die Fuâall-Nationalmannschaft - seit der begeisternden EM-Vorstellung unserer Katastrophen-Kicker kein wirklicher Quell des Entzündens mehr. Anders sieht es bei Ferrari-Held Michael Schumacher aus. Er ist auf dem besten Weg, seinen ersten Weltmeistertitel für die Roten aus Maranello einzufahren. Ideale Voraussetzungen also für Grand Prix 3, dessen beiden Vorgänger das Formel-1-Genre am PC maçeblich geprägt haben.

F1-Hochsitz

Imola gehört mit seinen herrlichen Bitmap-Hintergründen zu den grafisch schönsten Kursen. (Matrox G400, 1280 x 1024) Imola gehört mit seinen herrlichen Bitmap-Hintergründen zu den grafisch schönsten Kursen. (Matrox G400, 1280 x 1024)

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wie Eidos' F1 World Grand Prix oder Psygnosis' F1 '99 legt das Programm höchsten Wert auf eine möglichst realistische Umsetzung des Grand-Prix-Zirkus. Wobei die Entwickler bereit waren, dem Spielspaß zuliebe kleine Abstriche zu machen. So ist etwa die Sitzposition höher und die Spiegel sind größer als in einem echten Boliden. Kleine Abstriche müssen leider auch bei der Lizenz gemacht werden. Zwar sind (bis auf Jaques Villeneuve) alle originalen Fahrer- und Teamnamen vertreten, stammen jedoch noch aus der 98er Saison.

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