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Seite 2: Grand Prix 4

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Bruchstücke

Die Rennboliden sind mit Spiegel- und Bump-Mapping-Effekten aufgebohrt. Die Rennboliden sind mit Spiegel- und Bump-Mapping-Effekten aufgebohrt.

Rangeleien im Startfeld, gewagte Überholmanöver an der Innenkurve, fiese Dreher auf nassem Asphalt - Grand Prix 4 spielte sich bei unseren Testfahrten in Imola und Suzuka so lebensecht, dass man wohl nur noch im richtigen Rennwagen näher ans Original kommt. Zwar schepperte es beim Bremsen gelegentlich, weil sich die Nase des Hintermanns unter unseren Wagen schob; schuld daran war aber die noch unfertige KI. Das Fahrverhalten der Computergegner will Microprose bis zum angekündigten Erscheinungstermin im Mai noch kräftig verbessern.

Bei Karambolagen fliegen nicht nur mächtig die Fetzen; Räder und Karosserieteile bleiben mit etwas Pech auch auf der Fahrbahn liegen. Diese Hindernisse sollten Sie tunlichst umfahren, sonst steuert Ihr Wagen neue Bruchstücke bei. Zum Glück gibt Ihnen ein Mann im Ohr rechtzeitig Warnungen durch - Grand Prix 4 enthält nämlich erstmals Boxenfunk. Die Meldungen beschränken sich wie in der Realität auf das Nötigste: hauptsächlich Rennmitteilungen und Ankündigungen von Boxenstopps. Nach siegreichen Fahrten lassen sich die Jungs in der Box aber auch mal zu einem Glückwunsch hinreißen. Weil kein Kommentatoren-Gequassel zu befürchten ist, werden Sie sich voll auf das Fahren konzentrieren können.

Ein Kurs entsteht

Kurse und Gebäude wurden bis zur letzten Werbetafel genau nachgebaut. Kurse und Gebäude wurden bis zur letzten Werbetafel genau nachgebaut.

Von Grund auf neu programmiert hat Microprose die Grafik-Engine für das Rennspiel. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Rennwagen glänzen dank Licht- und Spiegeleffekten wie frisch poliert, Schatten von Bäumen und Gebäuden huschen über die Karosserie, schmucke Bump-Mapping-Effekte verleihen dem Asphalt und dem Reifenprofil Struktur. Bei Regen klatschen Tropfen gegen das Visier des Fahrerhelms. Zudem hat Microprose alle Rennstrecken des Grand-Prix-Zirkus minutiös nachgebaut. Nicht weniger als 50.000 GPS-Daten mussten Geoff Crammond und Team analysieren und in Kurven- sowie Höhenangaben umrechnen - pro Kurs, wohlgemerkt. Vor Ort in den 17 Ländern schossen die Microprose-Leute fast 30.000 Fotos von der Landschaft. Im Rechner entstanden daraus Strecken mit erstaunlicher Detailfülle. Wie viel von der Grafikpracht Sie tatsächlich sehen, hängt von Ihrem Computer ab. Für den vollen Genuss von Grand Prix 4 werden Sie eine Prozessorleistung weit jenseits der Gigahertz-Grenze brauchen.

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