Go big or go home, ein Motto, nach dem ich lebe – zumindest, was TVs angeht. 2023 habe ich deshalb ein Experiment gestartet: Warum nicht einen 48-Zoll-Fernseher als Monitor zum Arbeiten verwenden? Zusätzlich habe ich mich auf OLED eingeschossen.
Die CES 2026 beweist mir: Ich bin auf dem richtigen Weg. Monitore scheinen nämlich größer zu werden.
Die Zahlen werden größer
Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die Bilddiagonale von Monitoren. PCWorld hat die zehn besten Monitore der Messe gekürt und es zeigt sich:
- Die Auflösung wird schärfer, etwa beim Acer ProDesigner PE320QX mit 6K.
- Die Bildwiederholrate erreicht neue Höhen mit bis zu 1.040Hz beim Samsung Odyssey G6.
Ebenfalls auffällig: Es wurden auch viele große Monitore gezeigt. Allein in obiger Topliste finden sich:
- LG UltraGear EVO 52G930B: 49 Zoll
- Dell Ultrasharp 52 Thunderbolt Hub Monitor: 48 Zoll
- LG UltraGear EVO AI 39GX950B: 39 Zoll
- MSI MPG 341CQR X36: 34 Zoll
- Dell Ultrasharp 32 4K: 31,5 Zoll
- Acer ProDesigner PE320QX: 31,5 Zoll
Ich persönlich habe mich schon immer an zu kleinen Monitoren oder den Rändern bei zwei zusammengeschalteten Displays gestört – und bin mit meinem Umstieg glücklich.
Warum ich beim TV auf dem Schreibtisch bleibe
»Du arbeitest auf einem so großen Fernseher? Das könnte ich nicht«, höre ich öfter. Ja, freilich, man muss sich erst daran gewöhnen, aber die Vorteile sind für mich unschlagbar.
- Kein nerviger Rand: Die 48 Zoll bei einem TV sind fließend. Heißt: Ich kann zwei Fenster (oder mehr) offen haben, ohne dass ich eine Linie im Blickfeld habe.
- Mehr Freiheit beim Bildschirmeinteilen: Zwei 4:3-Monitore bieten mir zwar die Möglichkeit, jeweils ein Fenster zu öffnen, doch ein TV geht noch einen Schritt weiter. Hier kann ich das Display einfach auf drei oder gar vier Séparées einteilen.
- Mehr Bildschirmfläche: Zwei 27-Zöller im 4:3-Format (4.516 cm²) haben weniger Fläche als ein großes 48-Zoll-Display (6.370 cm²). Was bisher eine Behelfslösung war, könnte dank größerer Monitore für mehr Platz beim Arbeiten sorgen. Gerade bei der Bildbearbeitung ist jeder Zentimeter Gold wert.
Letzteres habe ich in diesem Artikel berechnet. Einfachheitshalber packe ich euch ein Diagramm hier rein, um optisch zu veranschaulichen, wie viel mehr Bildfläche ein 48-Zoll-TV im Vergleich zu zwei 27-Zöllern hat.
Es gibt natürlich auch Nachteile, wenn man einen TV anstatt eines Monitors verwendet.
- Alle Presets außer Monitor sind beim Arbeiten unbrauchbar.
- Der Bildschirmschoner nervt.
- Der TV schaltet sich nicht automatisch ein.
Welche tieferen Erkenntnisse ich außerdem gewonnen habe, lest ihr in meinem Fazit nach einem Jahr mit diesem Experiment.
Interessiert euch, ob statische Elemente eingebrannt sind? Das habe ich im Sommer letztes Jahr überprüft.
56:31
Bildqualität ohne Kompromisse: Die neue TV-Generation kommt genau recht für GTA 6
Mich freut es, dass Monitorhersteller ebenfalls größere Modelle anbieten, sei es zum Spielen oder Arbeiten. Ich kann nach fast zweieinhalb Jahren sagen, dass ich auf dem Schreibtisch nicht mehr zu kleineren Displays zurückmöchte.
Wie seht ihr das: Freut ihr euch über größere Monitore oder mögt ihr’s lieber klein und fein? Worauf achtet ihr bei Monitoren besonders? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

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