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»Eine Open World für die nächsten 10 Jahre« - Was muss Rockstar in GTA 6 noch besser machen?

Im Talk während FYNG Caggtus sprechen über Experten darüber, was gute Open Worlds ausmacht und wo GTA 6 noch den nächsten Schritt gehen muss.

Auf GTA 6 lasten riesige Erwartungen? Wie kann die Open World ihnen gerecht werden? Auf GTA 6 lasten riesige Erwartungen? Wie kann die Open World ihnen gerecht werden?

Open-World-Spiele feiern 2025 nach wie vor große Erfolge: Millionen von Spielerinnen und Spielern stürzen sich zum Release begeistert in Spiele wie Kingdom Come: Deliverance 2 oder Assassin's Creed Shadows. Gleichzeitig stolpern andere Entwickler über ihre offenen Welten, wie im Fall von Stalker 2.

Doch eine der größten und meisterwarteten Open Worlds ist noch einige Monate vom geplanten Release entfernt: Wie die Welt von GTA 6 den gigantischen Erwartungen der Fans und Entwickler gerecht werden kann, diskutierten im FYNG-Talk:

  • Heiko Klinge
  • Leya Jankowski
  • Julius Busch

Meine größte Kritik an Rockstar-Spielen

Die große Frage ist: Wie muss sich GTA 6 im Vergleich zu den Vorgängern und anderen Spielen weiter entwickeln? Die Antwort ist für Heiko klar: Denn seine größte Kritik an Rockstar-Spielen ist das Missions-Design in modernen Titeln wie Red Dead Redemption 2.

Während die Welt des Western-Spiels legendär detailverliebt ist und in den verschiedensten Situationen glaubhaft auf unser Verhalten reagiert, wirken die Quests im Spiel auf Heiko oft so, als seien sie von der Open World entkoppelt. Für ihn laufen sie wie auf Schienen ab: Die vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten werden abgeschaltet und von der lebendigen Welt ist währenddessen nur wenig zu spüren.

Video starten 51:02 TALK Open World Hoffnung GTA 6

Wie Leya ergänzt, zeigen sich die Grenzen der spielerischen Freiheit in Red Dead Redemption 2 auch, wenn man versucht, möglichst fies zu sein. Zwar gibt es ein Rufsystem und die NPCs reagieren auf unhöfliches Verhalten oder Gewalt, doch die Hauptquest lenkt uns immer wieder in enge Bahnen und erlaubt es nicht wirklich, eine böse Version von Arthur zu spielen.

Wie Julius ergänzt, hätten die Entwickler Angst, den Spielerinnen und Spielern die Kontrolle zu überlassen. Rockstar müsse aber jetzt mehr darauf vertrauen, dass wir das Spiel trotzdem richtig erleben.

Das wäre das nächste große Ding

Ein bisschen kann sich Rockstar laut Heiko dabei auch auf vorherige Spiele zurückbesinnen, wie etwa GTA 3 oder Vice City. Hier waren die Quests deutlich offener designt, doch waren die Open Worlds damals noch längst nicht so komplex wie heute.

Würde es den Entwicklern mit GTA 6 gelingen, die responsive, detailreiche Welt eines Read Dead Redemption 2 mit größerer spielerischer Freiheit in den Quests zu vereinen, dann wäre es das nächste große Ding, die nächste Entwicklungsstufe der Open World.

Wie gut stehen aber die Chancen, dass Rockstar genau das gelingt? Heiko ist überzeugt, dass es gar nicht mal so unwahrscheinlich ist und der nächste logische Schritt. Auch Julius stimmt seiner Einschätzung zu: Rockstar sei es bewusst, wie groß die Erwartungen an das Spiel seien. Und schließlich müsste man nach dem extrem langlebigen Online-Modus von GTA 5 eine Open World für die nächsten 10 Jahre erschaffen.

Den vollständigen Talk zu Open Worlds könnt ihr euch im oben eingebetteten Video ansehen. Unter anderem diskutieren Heiko, Leya und Julius darüber, was denn gute Open Worlds ausmacht und welche aktuellen Beispiele es dafür gibt.

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