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GTA 6 im Sale kaufen? Die Chancen stehen sehr schlecht, wenn ihr weniger als 80 Euro zahlen wollt

Schnäppchenjäger brauchen bei Grand Theft Auto 6 viel Geduld, sagt der Publisher. Rabatte und Sales sind vorerst ausgeschlossen.

Ihr könnt GTA 6 jetzt schon für 100 Euro vorbestellen. Wem das zu viel Geld ist, muss lange auf einen Rabatt warten, wenn es nach Publisher Take-Two geht. Ihr könnt GTA 6 jetzt schon für 100 Euro vorbestellen. Wem das zu viel Geld ist, muss lange auf einen Rabatt warten, wenn es nach Publisher Take-Two geht.

Wem GTA 6 zum Release zu teuer ist, hofft vielleicht auf ein Schnäppchen zum Jahresende oder erste Rabatte im Online-Store. Doch wenn ihr auf einen Preisnachlass spekuliert, muss sich auf eine sehr lange Wartezeit einstellen.

Publisher Take-Two macht deutlich, dass der Einstiegspreis von mindestens 80 Euro auf absehbare Zeit unverändert bleibt. Selbst in der kommenden Rabatt-Saison rund um die Feiertage wird es von offizieller Seite keine Reduzierungen geben.

Keine Rabatte vom Publisher in Sicht

In einem Gespräch auf CNBC äußerte sich Strauss Zelnick, der Chef von Publisher Take-Two Interactive, unmissverständlich zur Preisgestaltung von Grand Theft Auto 6. Auf die Frage, ob Spieler demnächst mit Preisnachlässen rechnen können, gab es eine klare Absage.

Der Publisher lege die Preise fest und sehe derzeit keinen Grund für Rabatte. Neben der Standardversion für 80 Euro bietet Take-Two eine Premium Edition für 100 Euro an. Überraschenderweise greifen Vorbesteller aktuell sogar bevorzugt zur teureren Variante. Logisch: Die Nachfrage ist so gewaltig und laut Strauss Zelnick »beispiellos«, dass Preisnachlässe zum jetzigen Zeitpunkt für den Publisher keinen Sinn ergeben würden.

Für 100 Euro gibts besondere Boni im Spiel. Das wirkt: Die meisten GTA-6-Käufer gönnen sich aktuell die teure Version. Für 100 Euro gibt's besondere Boni im Spiel. Das wirkt: Die meisten GTA-6-Käufer gönnen sich aktuell die teure Version.

Eine kleine Ausnahme könnte es allenfalls im klassischen Einzelhandel geben. Zelnick betonte, dass digitale Stores und Händler vor Ort ihre eigenen Verkaufspreise festlegen dürfen. Wenn ein Händler den Preis reduziert, geschieht das allerdings vollständig auf Kosten der eigenen Gewinnspanne.

Solche Schritte nutzen Geschäfte meist, um Kundschaft anzulocken oder Hardware-Pakete zu schnüren. Speziell im Paket mit den Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X/S könnten einzelne Händler eigene Nachlässe gewähren. Ein offizieller Preisnachlass von Rockstar Games oder Take-Two ist das jedoch nicht.

Video starten 10:58 GTA 6: Alle neuen Infos zu Preis, Online-Modus und Ultimate Edition!

Schon GTA 5 blieb lange Vollpreis

Zelnick erinnerte im Interview daran, wie der Konzern bei GTA 5 vorgegangen ist: »Wir haben unsere Preisgestaltung bei Grand Theft Auto 5 über einen sehr langen Zeitraum beibehalten. Wesentlich länger als bei einem gewöhnlichen Unterhaltungsprodukt.«

Der Vorgänger verkaufte sich über Jahre hinweg auf hohem Niveau und kletterte regelmäßig zurück in die internationalen Verkaufscharts - heute ist er mit 230 Millionen verkauften Exemplaren das dritterfolgreichste Spiel aller Zeiten.

Auf dem PC sowie auf Konsolen blieb der Titel extrem preisstabil. Take-Two musste die Preise nicht senken, um Millionen von Spielern anzulocken. Erst viele Jahre nach dem ursprünglichen Start gab es vereinzelt kostenlose Werbeaktionen und später auch Gratis-Aktionen, etwa im Epic Games Store.

Bei Grand Theft Auto 6 verfolgt das Management genau dieselbe Strategie. Das Spiel biete laut Zelnick weit mehr Gegenwert als es kostet - und das dürfte Schätzungen zufolge rund eine Milliarde Dollar sein.


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