Neben Netflix und Disney Plus gehört Prime Video von Amazon zu den am meisten genutzten Streaming-Diensten in Deutschland. Viele haben ein Abo auch deshalb, weil sie den kostenlosen Versand von Amazon Prime nutzen.
Doch wie bei den meisten Apps kommt es auch bei Prime Video gelegentlich zu Problemen, etwa bei Bild, Ton und Netzwerk.
In diesem Artikel erklären wir die häufigsten Baustellen und wie ihr sie beheben könnt.
Für alle Tipps gilt: Stellt sicher, dass sowohl die App als auch euer Fernseher oder Streaming-Gerät auf dem aktuellen Stand sind. Das kann etwaigen softwareseitigen Problemen vorbeugen.
Amazon Prime Video: Netzwerkprobleme
Ohne Internet geht nichts, auch nicht die Prime Video-App. Die häufigsten Probleme sind:
- keine Internetverbindung
- andauerndes Buffering
- lange Ladezeiten
So arbeitet ihr euch Schritt für Schritt voran, bis ihr dem Übeltäter auf die Spur gekommen seid:
Keine Internetverbindung
- Überprüft die Internetverbindung. Öffnet am Handy oder dem Rechner einen Browser-Tab und checkt, ob die Seite lädt. Wenn ja, dann überprüft die Netzwerkverbindung zum TV oder Streaming-Gerät und startet gegebenenfalls den Router neu.
- Checkt, ob die Server von Prime Video down sind. Dazu könnt ihr Seiten wie allestörungen.de nutzen, um zu sehen, ob auch andere Haushalte Probleme mit dem Stream haben. Wenn ja, dann liegt der Fehler womöglich aufseiten von Amazon.
Andauerndes Buffering und lange Ladezeiten
- Überprüft, ob euer Internet momentan langsam ist. Dazu könnt ihr mit dem Handy oder PC einen Speed-Test durchführen. Gebt dazu »Speed-Test« in der Google-Suche ein und klickt auf »Speed-Test« durchführen. Erreicht ihr die Geschwindigkeit gemäß eures gebuchten Tarifs, ist der Hund woanders begraben.
- Stellt sicher, dass sich keine Hindernisse zwischen Router und TV/Streaming-Gerät befinden. Wände oder Möbel können das Signal negativ beeinträchtigen. Stellt zur Not den Router an einen anderen Platz oder nutzt ein LAN-Kabel, sofern ihr über den TV streamt.
- Checkt, ob euer Internet generell schnell genug ist. 4K-Content in HDR belastet die Bandbreite recht ordentlich. Hierfür braucht ihr optimalerweise mindestens 25 MBit/s, bei Full HD respektive 1080p reichen mindestens 5 MBit/s. Je nachdem, wie belastbar eure Leitung ist und wer im Haushalt sie gerade sonst noch nutzt, müsst ihr eine niedrigere Bildqualität in Kauf nehmen.
Amazon Prime Video: Bildprobleme
Es kann manchmal vorkommen, dass sich das Bild verabschiedet, pixelig wird oder Filme und Serien nicht in der gewünschten Auflösung angezeigt werden.
- Stellt sicher, dass ihr die richtige Quelle nutzt. Das gilt sowohl für Streaming-Geräte, solltet ihr sie nutzen, als auch für zusätzliche Peripherie wie Blu-ray-Player, AV-Receiver, Konsolen oder Audiogeräte.
- Überprüft die Kabel. Sind sie richtig eingesteckt und in einwandfreiem Zustand? Das gilt nur, wenn ihr Prime Video nicht direkt über den TV streamt.
- Checkt, ob euer TV 4K und HDR verarbeiten kann. Bei Modellen aus den letzten Jahren ist das mittlerweile Standard. Besitzt ihr ein älteres Gerät, lohnt sich ein Blick in die Anleitung.
- Navigiert zu den Bildeinstellungen eures TV und Streaming-Geräts. Es kann sein, dass eine Einstellung das Gerät oder den Fernseher hindert, mehr als eine bestimmte Auflösung anzuzeigen. Auch HDR kann ausgeschaltet sein.
Amazon Prime Video: Audioprobleme
In manchen Fällen kann es auch zu Audioproblemen kommen, zum Beispiel wenn plötzlich der Klang verschwindet, nur noch Klang, aber kein Bild zu sehen ist oder die Lautstärke nicht passt.
- Checkt, ob TV oder Streaming-Gerät nicht auf stumm geschaltet ist. Ein unbedachter Knopfdruck passiert schnell.
- Überprüft die Kabel. Ein herausgerutschter Stecker oder Kabel, das den Geist aufgegeben hat, können für Audiofehler sorgen.
- Kontrolliert eure Audio-Zuspieler. Wurde der Befehl durchgeschleift und sind sie eingeschaltet?
- Schaut in den Audio-Einstellungen nach, welche Art von Sound von der App genutzt wird. Prime Video unterstützt Stereo, 5.1-Surround-Formate und Dolby Atmos. Können eure Geräte ein entsprechendes Format nicht leisten, leidet womöglich die Klangqualität. Oftmals sind auch zu wenige Kanäle an den Endgeräten die Schuldigen.
Wenn alles nichts hilft, dann nehmt alle Geräte, die ihr zum Streamen braucht (TV, Streaming-Gerät, Router oder Modem), vom Strom und wartet 15 Sekunden, bevor ihr sie wieder einschaltet.
Das sind die häufigsten Probleme, die bei der Amazon-Prime-Video-App auftreten können. Habt ihr ein spezifisches Problem oder eine entsprechende Fehlermeldung, lohnt sich eine schnelle Google-Suche, denn oftmals ist man nicht allein mit seinem Ärgernis.
Hilft alles nichts, dann nehmt am besten Kontakt zu Amazon über die Webseite auf. In so einem Fall kann auch ein Austausch von Hardware wie etwa einem Streaming-Gerät nötig sein. In der Regel sollten sich eure Probleme aber anderweitig lösen lassen.







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