Daniel Radcliffe ist mit der Rolle von Harry Potter groß geworden. Mittlerweile ist der 36-jährige Schauspieler sogar schon selbst Vater. Sein Sohn kam im Frühjahr 2023 zur Welt, dessen Name jedoch nicht bekannt ist – Harry wird es sehr wahrscheinlich nicht sein.
Sobald Radcliffes Sprössling alt genug ist, wird er sich jedoch vermutlich nicht die Harry-Potter-Filme seines Papas anschauen. Radcliffe hat für sein Kind einen anderen Plan.
Daniel Radcliffe hat ein Problem mit Harry Potter
Die Harry-Potter-Filme hat Daniel Radcliffe immer nur bei den jeweiligen Premieren gesehen. Seither ist er nur hier und da mal über ein paar Szenen beim Rumzappen im TV gestolpert.
Und das hat einen einfachen Grund: Radcliffe hasst es im Allgemeinen, sich selbst in seinen Projekten anzuschauen. Deshalb ist die HBO-Serie für ihn eine gute Alternative, um seinem Sohn die Welt von Hogwarts näherzubringen, ohne sich mit seinen eigenen schauspielerischen Leistungen auseinanderzusetzen:
Ich werde das [die HBO-Serie] wahrscheinlich meinem Kind zeigen, damit es mich nicht beobachten muss. Ich denke, das wird mehr Spaß machen. Ich würde es wahrscheinlich mehr genießen.
Radcliffes Aussage findet ihr in diesem Video ab 12:43:
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Radcliffe schließt aber auch nicht aus, sich seine eigenen Filme irgendwann wieder anzuschauen. Dann aber eher die älteren Filme, weil er von der Altersspanne her weiter von seinem jüngeren Ich entfernt ist.
Zu Zeiten von Harry Potter und der Halbblutprinz – also mit 18 oder 19 Jahren – habe sich der Darsteller sogar für sein 10-jähriges Ich geschämt. Mittlerweile wäre es jedoch eher umgekehrt und er würde dem kleinen Radcliffe mit mehr Güte begegnen.
Die Crewmitglieder waren wichtige Bezugspersonen
Ein spannender Aspekt, der ebenfalls aus dem Video hervorgeht (ab 11:20), ist, dass Radcliffe den neuen Nachwuchs-Darstellern der Serie empfiehlt: »Verlasst euch auf die Crew.« Auch wenn viele Fans denken, dass Radcliffe und seine Kollegen Emma Watson (Hermine Granger) und Rupert Grint (Ron Weasley) den meisten Kontakt zu den älteren Schauspielern hatten, ist das nicht der Fall.
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Viel lernte Radcliffe von der Crew und nicht von den »besten britischen Schauspielern«, mit denen der Darsteller teilweise nur ein paar Tage lang drehte. Mit den Produktionsmitgliedern hingegen verbrachte er viel Zeit.
Als die Presse ihn vor einigen Jahren zum Beispiel nach einem Statement zum Tod von John Hurt alias Mr. Ollivander fragte, verwies er auf dessen Freunde. Denn Radcliffe hat in den ganzen zehn Jahren höchstens zwei Tage mit ihm gedreht.
Dabei fragt Radcliffe jedoch niemand nach dem Tod von einigen jungen Regieassistenten wie Jamie Christopher, der »einen größeren Einfluss auf sein Leben hatte, als die meisten älteren Darsteller am Set.«
Radcliffe ist bis heute mit einigen Leuten, die damals hinter der Kamera standen, eng verbunden. Demnach ist der wichtigste Ratschlag für ihn, sich wirklich auf die Crew zu verlassen.
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