Wie schon die alten Griechen wussten, ist die Hybris des Menschen größte Schwäche – und damit auch meine. Denn wie konnte ich nur glauben, den neustens DLC zu Hearts of Iron 4 einfach so mal eben zu testen, nur weil ich insgesamt tausende Stunden in den fünf großen Globalstrategiespielserien von Paradox Interactive verbracht habe? Und nur, weil ich Hearts of Iron 4 ja sogar selbst getestet habe, als es damals 2016 rauskam?!
Wie dumm von mir! Denn indem ich den Weltkriegssimulator seit der Erweiterung La Rèsistance nicht mehr angefasst habe, musste ich das Spiel jetzt komplett neu lernen. Nicht nur, weil ich viele Details wieder vergessen hatte, sondern auch weil sich seitdem verdammt viel geändert hat. Dazu kommt, dass sich Arms Against Tyranny jetzt vor allem an Veteranen richtet.
Denn der Fokus dieses DLCs liegt spielmechanisch auf der Spezialisierung der Industrie. Doch um das effektiv nutzen zu können, muss man sich erstmal mit selbiger auskennen. Im Plus-Test lest ihr daher über mein Leiden und das der armen skandinavischen Länder, die ausufernde Missionsbäume, und darüber, wie ich von meinen Gegnern auf‘s Maul bekommen habe.
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Hearts of Iron 4 schickt euch im Ankündigungstrailer zum neuen DLC ins bitterkalte Skandinavien
Hearts of Iron 4 überfordert immer mehr
Seit ich das letzte Mal gespielt habe, hat Hearts of Iron 4 ein neues Versorgungssystem bekommen, einen Flugzeug- und auch einen Panzer-Designer. Außerdem wurden mehrere Menüs komplett überarbeitet, Orden und Generalstab eingeführt sowie tausend kleine Änderungen eingebracht.
Dass ich das alles erst lernen musste, hat natürlich nichts mit der Güte des neuen DLCs zu tun. Es zeigt jedoch gut, dass Arms Against Tyranny kein optimaler Einstiegspunkt für Neulinge oder Rückkehrer ist. Denn um diese Erweiterung wertschätzen zu können, müsst ihr euch erstmal mit dem Basisspiel richtig gut auskennen.
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