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Seite 2: Her Story im Test - Interview mit ... einer Mörderin?

Märchen

Die Länge von Her Story ist schwer zu beurteilen. Manche Spieler brauchen weit über sechs Stunden, weil sie sich in einem Nebenstrang verirren, der sich schließlich als vergleichsweise unwichtig herausstellt. Manche ringen stundenlang um weitere Begriffe, die neue Videos zu Tage fördern. Anderen wiederum erschließt sich das Geheimnis um Simons Tod rasend schnell. Spannend bleibt's aber zu jeder Sekunde.

Mit Geflacker Das Spiel simuliert in der Grundeinstellung einen alten Röhrenmonitor, inklusive leichtem Geflacker und Reflektionen.

Ohne Geflacker Geflacker und Reflektionen lassen sich abstellen, dabei geht aber einiges an Atmosphäre verloren.

Verwirrt lauschen wir einer Ballade, die die Frau vorträgt. Wir wundern uns darüber, wie sie rhythmisch mit den Fingernägeln auf die Tischplatte schlägt, wir erhalten Einblicke in ihre Kindheit, wir schauen ihr dabei zu, wie sie Bilder aus Märchenbüchern analysiert. Nicht alle, aber viele der Videos sind doppelbödig. Hinweise werden mal sehr deutlich, mal gut kaschiert gestreut. Und je mehr man erfährt, desto besser erschließen sich Zusammenhänge zwischen scheinbar zusammenhangslosen Ereignissen, desto genauer formt sich ein Bild im Kopf. Und dabei kommt man sich herrlich clever vor. Eben wie ein guter Polizist.

Wenn wir eine bestimmte Hürde im Spiel genommen haben, nimmt ein namentlich nicht näher erwähnter Vertrauter via Chat Kontakt mit uns auf und fragt uns, ob wir die Lösung kennen. Wenn wir eine bestimmte Hürde im Spiel genommen haben, nimmt ein namentlich nicht näher erwähnter Vertrauter via Chat Kontakt mit uns auf und fragt uns, ob wir die Lösung kennen.

Verkörpert wird Hannah von der Schauspielerin und Sängerin Viva Seifert, die ihre Rolle prima ausfüllt. Wer mit überzogener Mimik rechnet, an der sich Verzweiflung oder gar Lügen kinderleicht ablesen lassen, der ist schief gewickelt. So billig kommen wir in Her Story nicht davon.

Fragen

Insgesamt gilt es, 271 Videoschnipsel in der Datenbank zu finden. Welche wir schon aufgestöbert haben und welche noch fehlen, lässt sich grob im DataBase-Checker überprüfen, der gesehene Clips grün und ungesehene rot vermerkt. Gelb markiert wird das Video, das wir zuletzt angeschaut haben.Allerdings muss man sich nicht wirklich jeden einzelnen Clip anschauen. Wir jedenfalls haben schon circa bei der Hälfte der Videos gewusst, wohin die Reise geht, und hätten an der Stelle auch aufhören können.

Wenn der Spieler nämlich eine bestimmte Hürde nimmt, öffnet sich ein Chatfenster, über das wir quasi aus unseren Untersuchungen aussteigen können. Ohne allerdings eine Lösung zu präsentiert zu bekommen, die unsere Vermutungen als richtig belegt. Her Story gibt uns lediglich eine sehr genaue Vorstellung von dem, was und warum es passiert ist. Immerhin geht man mit dem sicheren Wissen um die eigene Rolle in der Handlung aus dem Spiel. Und mit dem guten Gefühl, die richtigen Fragen gestellt zu haben, auch wenn's nur in Form von Suchwörtern in einer Datenbank war. Aber selbst wenn man weiß, was Hannah und Simon durchgemacht haben, sollte man noch nicht aufgeben.

Um die Übersicht zu behalten, können wir wichtige Clips mit eigenen Notizen versehen und separat ablegen. Um die Übersicht zu behalten, können wir wichtige Clips mit eigenen Notizen versehen und separat ablegen.

Die in Her Story erzählte Geschichte ist nicht überragend, aber die Art, wie sie in den kleinen Videos verarbeitet wird, fasziniert durchgängig. Vor allem, wenn man das große Geheimnis schon kennt und weiß, worauf man achten muss. Der Reiz des Spiels liegt nämlich vor allem darin, wirklich alle Clips über die richtigen Suchbegriffe freizuschalten. Und Mensch Meier, ein paar wenige fehlen uns noch!

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