Als Heroes of Newerth im Jahr 2010 erschien, hat die glorreiche Zeit der MOBA-Spiele gerade erst angefangen. League of Legends erschien nur wenige Monate davor, Dota 2 debütierte erst 2013.
Anfangs war HoN eine echte Spielegröße, konnte aber im Laufe der Jahre nicht mit der Konkurrenz mithalten. 2022 wurde letztlich der Stecker gezogen. Jetzt kehrt Heroes of Newerth mit dem Namenszusatz Reborn
zurück - und das ist nicht die einzige Neuerung.
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Totgeglaubtes MOBA-Urgestein kehrt zurück: Bald startet die Open Beta des LoL-Rivalen
Was steckt in Heroes of Newerth: Reborn?
Die größte Änderung ist die Engine: Statt auf ein 15 Jahre altes Fundament zu setzen, wird HoN: Reborn die neue Juvio-Engine nutzen. Die Maps und Charaktere sollen somit deutlich knackiger als bisher aussehen. Zusätzlich wurde das User Interface modernisiert.
Spielerisch geht Heroes of Newerth: Reborn vorerst einen Schritt zurück: Es sollen über 80
Helden zum Release verfügbar sein - der Vorgänger hatte dagegen bereits 139 Charaktere. Mit regelmäßigen Updates soll aber der Pool erweitert werden. Für Neueinsteiger ist die damit einhergehende kleinere Einstiegshürde aber sicherlich von Vorteil.
Das neue Studio Kongor besteht zu großen Teilen aus dem ursprünglichen Team von S2 Games, Reborn wird also vermutlich seinen Wurzeln treu bleiben.
Steam geht leer aus
Heroes of Newerth: Reborn soll bereits am 11. November in die Open Beta gehen, dort könnt ihr den Titel dann anspielen. Das wird jedoch nicht per Steam gehen, sondern über Juvio. Zuvor als iGames bekannt, wurde die Plattform vor allem mit Krypto-Währung in Verbindung gebracht. Davon distanziert sich Kongor aber und bestätigt auf Reddit: Dieses Projekt hat absolut nichts mit Kryptowährungen zu tun. [...]
Auch die Vollversion wird lediglich über Juvio spielbar sein.
Wann genau Heroes of Newerth: Reborn offiziell erscheint, ist noch nicht klar. Fest steht aber, dass das Spiel von Anfang an Free2Play sein wird. Der Vorgänger versuchte sich damals noch mit einem Vollpreis-Modell, wechselte aber wenige Jahre später auch auf eine kostenlose Variante. Ob der zweite Anlauf nun mit so einer ungewöhnlichen Plattform klappen wird, bleibt abzuwarten.
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