Egal, ob wir stehlen, irgendwo einbrechen oder unseren Widersachern einen unverzeihlichen Fluch um die Ohren hauen: In Hogwarts Legacy haben Verbrechen keine Konsequenzen. Allem Anschein nach war das aber nicht immer der Plan für das Harry Potter-Rollenspiel.
Ein Hogwarts Legacy-Fan hat nämlich in den Spieldateien gewühlt und dabei ein relativ simples Verbrechenssystem zutage gefördert, das im fertigen Spiel nie zum Einsatz kommt. Und das scheint tatsächlich ein klein wenig in die Richtung von Grand Theft Auto zu gehen.
So hätte das Verbrechenssystem funktionieren können
Der User hpororan teilte im HarryPotterGame-Reddit seine Entdeckung. Die aufgestöberten Spieledateien lassen vermuten, dass bestimmte Verbrechen entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen würden. Begehen wir also eine der folgenden Taten, dann hätten wir vielleicht Ärger mit Professoren, Auroren oder Dementoren bekommen können:
- Unerlaubtes Eindringen
- Anstiften von Unheil oder Unfug
- Physikalische Störungen
- Diebstahl
- Anwendung von Gewalt
Bei den genannten Verbrechen wurde außerdem nochmal nach der jeweiligen Schwere der Tat kategorisiert - also leicht, mittel oder schwer. Wenn wir also besonders viel Zaubererzeugs klauen oder eben mit Avada Kedavra um uns schmeißen, hätte das für umso mehr Aufmerksamkeit und Probleme sorgen können.
Dabei lassen die Spieledateien übrigens vermuten, dass es in Hogwarts Legacy ein ähnliches Fahndungssystem wie zum Beispiel in GTA 5 hätte geben können. Denn in den Spieledateien ist von einem Tatort-Radius die Rede, der sich eine bestimmte Zeit lang über eine bestimmte Fläche erstrecken sollte. Und in diesem Radius hätte sich eine bestimmte Anzahl von Ermittlern aufhalten können.
Soll heißen: Hätten wir mit einem vervollständigten Verbrechenssystem in Hogwarts Legacy ein Verbrechen begangen und wären dabei erwischt worden, hätten je nach der Schwere der Tat in dem Umkreis mehr oder weniger Ermittler nach uns gesucht.
Ob die Entwickler planten, dass wir uns gegen unsere Verfolger zur Wehr setzen hätten können, ist natürlich fraglich. In den Spieledateien ist zumindest davon die Rede, dass die schweren Verbrechen wahrscheinlich mit einem Game Over-Screen abgestraft worden wären. Wahrscheinlich hätte ein ungerechtfertigtes Avada Kedavra einen kostenlosen Ausflug nach Askaban nach sich gezogen.
Was haltet ihr von der Entdeckung des Reddit-Users hpororan: Hättet ihr euch über ein Verbrechens- beziehungsweise Fahndungssystem à la Grand Theft Auto in Hogwarts Legacy gefreut? Oder könnt ihr auf so ein Feature im Harry Potter-Rollenspiel guten Gewissens verzichten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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