Auf Steam in den Top 10 dank Next-Gen-Grafik: ILL will weg von Zombies und mehr als eine Technikdemo sein

Über eine Million Steam-User warten auf den Horror-Shooter ILL. Wir haben mit den Entwicklern über den Hype und die Zerstückelungsmechanik gesprochen.

Vielleicht solltet ihr diesen Artikel nicht direkt nach dem Essen lesen. Denn ILL setzt auf eklige Kreaturen und viele, viele, also wirklich viele Gedärme. Vielleicht solltet ihr diesen Artikel nicht direkt nach dem Essen lesen. Denn ILL setzt auf eklige Kreaturen und viele, viele, also wirklich viele Gedärme.

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Der kommende Horror-Shooter ILL steht mittlerweile auf über einer Millionen Steam-Wunschlisten. Damit ist er in die Top 10 der meisterwarteten Spiele auf Valves Plattform geklettert.

Großen Anteil daran hatte ein fulminanter Trailer mit fotorealistischer Next-Gen-Grafik sowie Brutalität und Gore bis zum Anschlag, die selbst Hartgesottenen den Magen umdrehen dürfte:

Video starten 1:55 Wundergrafik und Brutalität bis auf Anschlag: ILL war für manche der eigentliche Höhepunkt von Sonys State of Play

Doch wo so ein gewaltiger Hype fast aus dem Nichts entsteht, sind die Zweifler nicht weit: Das Netz ist voll von Jubelrufen und Vorfreude, aber auch von Skepsis und Fake-Rufen. Schließlich ist das Projekt der Debüt-Titel von Team Clout.

Wir haben mit den Entwicklern von ILL gesprochen und erfahren: Viele Köpfe hinter dem Studio kommen ursprünglich aus der Filmbranche. Sie wissen also ganz genau, wie man kinoreife, extrem polierte Trailer inszeniert, die das Internet zum Kochen bringen.

Natalie Schermann
Natalie Schermann

Natalie fühlt sich in Horrorspielen normalerweise pudelwohl. Body-Horror macht aber selbst die abgebrühte Scream-Queen nervös. ILL beobachtet sie schon seit einer Weile – aber nicht wegen des Gores, sondern wegen der kreativen Monster und dem vielversprechenden Zerstückelungs-Mechanismus, der aus abgetrennten Körperteilen andere Gegnertypen macht. Brrr, gruselig! Sie bleibt gespannt, ob das Spiel 2027 dem Hype gerecht wird und nicht nur visuell ein tolles Erlebnis bietet.

Daraus ein vollwertiges Spiel mit intelligenten Monstern und einer ausgefeilten Zerstückelungsmechanik zu weben, ist – milde gesagt – ambitioniert. Dass diese plötzliche Aufmerksamkeit gepaart mit den gewaltigen Erwartungen nicht nur motiviert, sondern auch einschüchtert, gibt Game Director Maxim Verehin völlig offen zu:

Natürlich ist es sehr stressig, wenn man sieht, dass das eigene Spiel als eines der meist erwarteten Spiele des Horror-Genres gilt. Man fängt an, zu denken, man leide unter dem Hochstapler-Syndrom. Es ist schließlich unser erstes Projekt. [...]

Wir bemühen uns sehr und, klar, haben wir auch viele Probleme während der Entwicklung, aber wenn die Leute einen so unterstützen, fühlen wir auch, dass wir noch einen letzten Schub machen, das Spiel veröffentlichen und alles tun müssen, um unsere Versprechen halten zu können.

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