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Bei einem 43 Jahre alten Horrorfilm wurden echte Skelette verwendet, um Kosten zu sparen

Aus Kostengründen kamen in einer der bekanntesten Horror-Szenen echte menschliche Skelette zum Einsatz.

Ja, dieses Skelett im Film Poltergeist ist tatsächlich echt. (Bild: Warner Bros.) Ja, dieses Skelett im Film Poltergeist ist tatsächlich echt. (Bild: Warner Bros.)

Wusstet ihr, dass eine der ikonischsten Szenen der Filmgeschichte einen makabren Hintergrund hat? Im Horrorfilm Poltergeist von 1982 wurden echte menschliche Skelette verwendet – und damit sind nicht die gemeint, die in den Schauspielern stecken. Der Grund dafür war allerdings nicht der Wunsch nach ultimativem Realismus, sondern schlichtweg das Geld.

Das Grauen im Pool war echt

Die wohl bekannteste Szene des von Steven Spielberg produzierten und geschriebenen Films ist jene, in der Diane Freeling (gespielt von JoBeth Williams) in den schlammigen, unfertigen Pool der Familie stürzt. Dort wird sie von mehreren Skeletten umzingelt und attackiert. Was die Schauspielerin und der Großteil der Crew während der tagelangen Dreharbeiten nicht wussten: Bei den Knochen handelte es sich um echte menschliche Überreste.

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In einem Interview mit VH1 Jahre später verriet Williams, sie sei davon ausgegangen, dass es sich um Requisiten handle. Erst nach Abschluss der Dreharbeiten erfuhr sie die Wahrheit:

Ich musste in diesen riesigen Tank steigen, von dem ich dachte, dass er mit Schlamm gefüllt war, zusammen mit diesen Skeletten – von denen ich übrigens dachte, dass sie aus Plastik seien, aber später stellte sich heraus, dass es echte Skelette waren. Es war ein echter Albtraum.

Die Dreharbeiten zu dieser Szene dauerten übrigens vier bis fünf Tage, in denen die Schauspielerin täglich im Schlamm mit den Knochen verbringen musste.

Video starten 2:25 Poltergeist - Der erste Trailer zum Remake

Eine Frage des Geldes

Die Entscheidung, auf echte Skelette zurückzugreifen, war eine rein finanzielle: In den frühen 1980er-Jahren war die Herstellung von realistischen künstlichen Skeletten, die auch unter Wasser überzeugend aussahen, ein komplexer und kostspieliger Prozess. Gleichzeitig war der Handel mit menschlichen Knochen für medizinische und wissenschaftliche Zwecke, insbesondere aus Ländern wie Indien, noch vollkommen legal.

Der für die Spezialeffekte zuständige Make-up-Künstler Craig Reardon bestätigte in einer eidesstattlichen Aussage, dass er »biologische chirurgische Skelette« für den Film erworben hatte. Dabei handelte es sich um echte Skelette, die üblicherweise in Unterrichtsräumen für das Medizinstudium verwendet wurden. Für den Filmeinsatz wurden diese dann noch bearbeitet, um verwitterter und gruseliger auszusehen.

Diese Enthüllung trug maßgeblich zum Mythos des sogenannten »Poltergeist-Fluchs« bei: Über die Jahre wurden mehrere tragische Todesfälle von Schauspielern, die an der Filmreihe beteiligt waren, mit einem angeblichen Fluch in Verbindung gebracht, der durch die respektlose Behandlung der Toten ausgelöst worden sei.

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